Sonntag, 17. Mai 2015

Vegane Apfeltörtchen


Sonntag ist Törtchentag. Mal wieder. Man könnte meinen, wir ernähren uns nur von Kuchen. Stimmt aber nicht. Ich poste nur zu selten. Und wenn, dann nur die hübschen Dinge. Zum Beispiel diese kleinen veganen Apfeltörtchen, die aus den Resten eines Kuchen entstanden sind. Deswegen lässt sich auch schwer sagen, wie viele Küchlein aus dem Rezept genau rauskommen. Denn eigentlich ist die Menge für eine größere Springform gedacht. Doch egal, man kann nie genug Törtchen haben. Lange überleben tun sie selten.
Der tolle Teller ist übrigens von Dirk Aleksic, ein Keramiker aus Berlin der wunderbar schlichtes und zugleich besonderes Geschirr herstellt.


 Für etwa 12 Törtchen (Muffinform) oder einen Kuchen mit ø 26cm (Springform)

Biskuit

180g Zucker
175g Mehl
40g Sojamehl oder Speisestärke
3 TL Backpulver (ca. 10g)
1/4 TL Vanille, gemahlen
200ml kaltes Wasser
3 EL neutrales Pflanzenöl
Margarine für die Form

Füllung
6 Äpfel (ca. 1kg)
1 Bio-Zitrone
150g Zucker
2 Pck. Vanillepuddingpulver
1 TL Agar-Agar (funktioniert auch ohne gut)
150ml Wasser
1 TL Zimt

Topping
1 Pck. aufschlagbare Pflanzensahne (z.B. Cocos Whip von Soyatoo)
Zimt, Kakao, geraspelte Schokolade

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden eurer Springform oder Muffinform einfetten.
Für den Biskuit Zucker, Mehl, Sojamehl (Speisestärke), Backpulver und Vanille in einer größeren Rührschüssel vermischen. Wasser und Öl dazu geben und mit den Rührquirlen des Handrührgerätes etwa 2 Minuten auf höchster Stufe aufschlagen.
Teig in die Form füllen (Die Muffinformen etwa zur Hälfte füllen). 30 Minuten backen lassen. Am besten vor dem Rausholen die Stäbchenprobe machen. Die Oberfläche sollte leicht gebräunt sein.
Den Boden vorsichtig aus der Springform nehmen und gut abkühlen lassen. Die kleinen Böden in der Muffinformen abkühlen lassen.

Für die Füllung die Äpfel schälen und raspeln. Von der gewaschenen Zitrone 1 TL Schale abreiben und den Saft auspressen. Den Saft mit den Äpfeln vermengen.
In einem großen Topf Zucker, Puddingpulver, Agar-Agar und das Wasser glatt rühren und aufkochen lassen. Die Äpfel, Zitronenschale und Zimt unterrühren und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Den abgekühlten Boden wieder zurück in die Springform setzen und die Apfelmasse gleichmäßig darauf verteilen. Für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die kleinen Böden vorsichtig aus der Muffinform lösen und die Apfelmasse mit einem Löffel darauf setzen. Ebenfalls im Kühlschrank fest werden lassen.
Vor dem Servieren die Pflanzensahne aufschlagen und dekorativ auf der Apfelmasse verteilen. Nach Belieben mit Zimt, Kakao oder geraspelte Schokolade verzieren.

*nach einem Rezept von Nicole Just

Mittwoch, 29. April 2015

Himbeertörtchen mit weißer Schokoladencreme


Törtchen unter der Woche? Na klar, läuft bei uns :)
Außerdem muss man das Wetter feiern, und wie soll das besser funktionieren als mit den kleinen pinkfarbenen Früchtchen. Die haben zwar leider noch keine Saison, aber zusammen mit der weißen Schokocreme und der Sahne schmeckt das einfach himmlisch. Und ist super einfach zu "backen".


Für eine kleine Springform (20cm):

Mürbeteig
130g Mehl
1 Prise Salz
50g Butter
1 Ei
30g Zucker

Schokoladencreme
200g weiße Schokolade, in grobe Stücke gebrochen
100g Sahne
40g Butter

Topping
250g Himbeeren

1 Becher Sahne
1 Pck. Vanillezucker

Optional: Schokoraspeln

Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Für den Boden das Mehl mit Salz und Zucker mischen und das Ei und die Butter schnell unterkneten, sodass ein glatter Teig entsteht. Eine Springform ausfetten und den Teig in die Form drücken. Einen etwa 3 cm hohen Rand stehen lassen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und für circa 20 Minuten goldbraun backen. Anschließend gut abkühlen lassen.

Für die Creme die Sahne mit der Butter in einem kleinen Topf einmal aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und die Schokolade unterrühren bis sie komplett geschmolzen ist. Auf den ausgekühlten Boden geben und ebenfalls gut abkühlen lassen.

Den größten Teil der Himbeeren auf die Creme geben. Ein paar für die Deko aufheben.
Die Sahne zusammen mit dem Vanillezucker steif schlagen.
Gleichmäßig auf den Himbeeren und der Schokocreme verteilen und mit den übrigen Himbeeren garnieren. Nach Belieben mit gemahlener Vanille, Zimt oder Schokoraspeln bestreuen.


Genießt den wundervollen Tag 

Sonntag, 19. April 2015

Apfel-Nuss-Rosenkuchen


Eigentlich sollte das der Oster-Post werden. Zumindest haben wir diesen Kuchen an Ostern gebacken. Aber wie das mit dem Eigentlich so ist, klappen Vorsätze nicht immer so gut in der Umsetzung. Nichtsdestotrotz schmecken diese Apfel-Nuss-Schnecken auch ohne Osterdeko ganz wunderbar.


Für eine Springform mit 26 cm ø braucht Ihr:

Teig
500g Mehl
1 Würfel frische Hefe
100g Zucker
150 ml Milch, lauwarm
1 Ei
1 Prise Vanille, gemahlen
1 EL Magerquark
60g Butter, flüssig und abgekühlt

Füllung
100g Walnüsse, grob gehackt
100g Haselnüsse oder Mandeln, gemahlen
120g Zucker
1 EL Melasse, Honig oder ähnliches
30g Butter, flüssig
1 EL Zimt, gemahlen
1 Prise Vanille
1 Prise Salz
1 Ei
2 kleine Äpfel
1 EL Zitronensaft

Zum Bestreichen
4 EL Sahne

Für den Teig löst Ihr zunächst Hefe und Zucker in der lauwarmen Milch auf und lasst die Mischung etwa 15 Minuten abgedeckt ruhen. Anschließend in einer großen Schüssel alle restlichen Teig-Zutaten zusammen mit der Hefe-Mischung zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ist er zu klebrig, noch etwas Mehl dazu geben. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken, an einen warmen Ort stellen (z.B. Backofen bei 40°C) und eine Stunde gehen lassen.

Für die Füllung die gehackten Walnüsse, die gemahlenen Haselnüsse, Zucker, Melasse, Butter, Zimt, Vanille, Salz und das Ei in einer Schüssel gut verrühren. Die Äpfel schälen, klein würfeln, mit dem Zitronensaft beträufeln und einrühren.

Hat sich der Hefeteig verdoppelt, zu einem Rechteck ausrollen (ca. 30x45cm). Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze aufheizen.
Die Nuss-Apfel-Mischung darauf gleichmäßig verteilen und von der langen Seite her aufrollen. Das Ende vielleicht mit ein wenig Wasser einpinseln, damit sie zu bleibt.
Etwa 3 cm breite Scheiben abschneiden und wie eine Blüte in die gebutterte Springform legen.
Mit Sahne bestreichen und 45-50 Minuten backen lassen.


*nach einem Rezept von Annik Wecker "Anniks göttliche Kuchen"

Mittwoch, 25. März 2015

Apple Crumble


Ich weiß, Apple Crumble klingt nun nicht gerade nach Frühling. Trotzdem ist es ein wunderbar einfaches Rezept mit Zutaten, die man fast immer zuhause hat. Und es geht richtig schnell. Sollte sich also mal überraschender Besuch ankündigen, lässt sich der bestimmt mit dieser Süßspeise beeindrucken.


 Für eine Brownieform:

6 Äpfel

200g Mehl
200g Zucker
2 TL Zimt
100g Butter oder Margarine

1-2 Becher Schlagsahne oder aufschlagbare Pflanzensahne
optional: Vanilleeis

Die Äpfel schälen und in größere Würfel schneiden. In einem Topf mit wenig Wasser etwa 10 Minuten mit mittlerer Hitze köcheln lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze aufheizen.
Für die Streusel Mehl, Zucker und Zimt vermischen und die Butter in kleinen Stücken schnell unterkneten bis ein krümeliger Teig entsteht.
Die gekochten Äpfel in die Form geben und gleichmäßig verteilen. Die Streusel darüber geben.
Im Ofen für etwa 20-30 Minuten backen.
Zum Servieren die Schlagsahne aufschlagen und jeweils einen großen Esslöffel auf eine Portion Crumble geben.


Sonntag, 8. März 2015

Kichererbsen-Dip mit Erdnussmus


Der Frühling kommt! Die Sonne scheint und die Luft ist wunderbar mild. Passend dazu also ein kleiner Aufstrich, passend zu bunter Rohkost oder aufs Brot. Und gesund ist er allemal.


Für etwas mehr als ein Weckglas (270ml)

1 Dose Kichererbsen
2 EL Erdnussmus
3 EL Öl
1 Schuss Essig oder ein paar Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer, getrockneter Knoblauch

Die Kichererbsen in einen Sieb geben und gut abspülen. Abtropfen lassen.
Anschließend zusammen mit den restlichen Zutaten in einem Gefäß mit einem Pürierstab cremig mixen und abschmecken.
In einem Weckglas hält es sich bestimmt 3-5 Tage im Kühlschrank.


Sonntag, 1. März 2015

Zwiebel-Lauch-Quiche


Wie die Zeit vergeht. Ein ganzer Monat ist vergangen ohne, dass ich wirklich etwas richtiges gekocht, geschweige dann etwas gebacken habe. Dafür habe ich eine Menge geschrieben und fotografiert, und zwar für die neue Ausgabe der EssPress, die letzten Freitag wieder erschienen ist. 


Und um dieses Regengrau draußen zu vertreiben, gibt es heute eine bunte Quiche mit Lauch und roten Zwiebeln. Damit wenigstens die Mitbewohnerin strahlt, wenn es die Sonne schon nicht tut ;)


Für eine Springform mit circa ø 20 cm

100g Mehl
50g Butter
1 Prise Salz
2 EL kaltes Wasser

100 ml Sahne
2 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat
1/2 Stange Lauch
1 rote Zwiebel

Für den Mürbeteig das Mehl mit dem Salz vermischen, die Butter und das Wasser dazu geben und zügig zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie hüllen und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit den Lauch in Ringe schneiden und im Sieb vorsichtig waschen, damit keine Erdreste hängen bleiben. Die Zwiebel ebenfalls in Ringe schneiden.

Die Eier mit der Sahne verquirlen und gut würzen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Backform gut fetten. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und etwas größer als die Form gleichmäßig ausrollen. Hinein legen und vorsichtig andrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Die Eiermilch einfüllen und den Lauch mit den Zwiebelringen hübsch darauflegen.

Im Backofen für etwa 1 Stunde goldbraun backen.



Auf dem Bild ist übrigens die Katze meiner neuen Mitbewohnerin zu sehen. Ich bin nämlich umgezogen, Charlottenburg war auf Dauer doch zu langweilig ;) Und der Wedding hat kulinarisch doch viel mehr zu bieten (Dönerdönerdönerdöner...)

Sonntag, 1. Februar 2015

Spaghetti mit Karotten, Rucola, geröstetem Sesam und Limette


Pasta, die nach viel aussieht und noch genauso gut schmeckt? Klingt nach Aufwand, oder?
Muss es nicht! Dieses Rezept ist so schnell zubereitet und einfach super lecker. Die Kombination aus fein geröstetem Sesam und spritziger Limette zusammen mit viel frischem Knoblauch, geraspelten Karotten und dem leicht bitteren Rucola passt perfekt.


Für 2 Personen braucht Ihr:

180 - 200g Spaghetti
20g Sesam + etwas mehr zum Servieren
5 EL gutes Öl
2 Karotten
3 Knoblauchzehen
1 Handvoll Rucola
Die Schale von 1 1/2 bis 2 Limetten + den Saft einer halben Limette

Zunächst einen größeren Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Gut salzen und die Nudeln hineingeben. 
Einen Wok ohne Öl erhitzen und den Sesam vorsichtig anrösten, sodass er leicht braun wird.
In der Zwischenzeit die Karotten in eine Schüssel raspeln. 
Den Knoblauch entweder durch eine Knoblauchpresse drücken oder fein hacken, mit Salz bestreuen und kurz warten. Ist etwas Flüssigkeit ausgetreten, mit einer Gabel zerdrücken.
Ist der Sesam angeröstet, das Öl, die Karotten und den Knoblauch dazu geben und etwa 2 Minuten andünsten lassen. 
Inzwischen den Rucola in kleinere Stücke schneiden und die Limettenschale abreiben.
Zuletzt den Rucola unterrühren, die Nudeln abgießen und in den Wok geben. Gut umrühren, auf Teller verteilen und mit der Limettenschale, dem Saft und einigen Sesamsamen dekorieren.


Und wer nicht genug vom Essen bekommen kann und in Berlin lebt, der kann sich die Esspress Zeitung kaufen. Dort mache ich gerade ein Praktikum und seit Freitag gibt es die neue Ausgabe für den Februar, für die ich auch einige Artikel geschrieben habe. Schaut sie Euch doch mal an, ich finde das Konzept nämlich großartig, da ich bei den vielen Angeboten der Berliner Gastroszene regelmäßig den Überblick verliere. So oft eröffnen neue Restaurants und Cafés oder neue Konzepte rund um das Essen werden geschaffen, sodass es schwerfällt, auf dem Laufenden zu bleiben :)




Samstag, 24. Januar 2015

# Blogger helfen Bloggern: Wir Essen Gesund

Heute gibt es mal kein Rezept, sondern gleich eine ganze Sammlung von Gerichten: nämlich das neue Buch der drei Foodblogger Tobias, Daniel und Daniel vom Blog "WirEssenGesund". Dieser dreht sich rund um die Themen gesunde Ernährung und veganes Kochen.
Das Buch "einfach mal vegan kochen", welches sich erst seit kurzem auf dem Markt befindet, ist voll von tollen, natürlich leichten veganen Rezepten. Dazu kommen Tipps zu ungewöhnlichen Lebensmitteln und viele (überraschende) Fakten zu unserer Ernährung inklusive Umwelt.
Unter dem Motto "Qualität statt Quantität" schreiben hier keine Moralapostel. Die Autoren möchten viel mehr die Wahrnehmung der Menschen hin zu einem bewussteren Lebensstil erweitern und nennen dafür viele Gründe, das vegane Leben einfach mal auszuprobieren.
Und auch die Rezepte sind keine aufwendigen High-End-Gerichte, für die man zuerst fast jede Zutat im Bioladen kaufen müsste. Neben Gnocchi und Spaghetti aus der mediterranen Küche, gibt es Schupfnudeln aus der deutschen und Currys aus der asiatischen Küche. Dazu kommen allerlei Suppen, Salate und einige Süßspeisen, wie der Apfelstrudel von Oma.


Auf ihrem Blog könnt Ihr einfach mal hineinschauen. Ich finde die Idee von einem veganen Kochbuch für Anfänger super, da bekannte Rezepte, die normalerweise mit Fleisch oder sonstigen tierischen Bestandteilen veganisiert wurden. So können Menschen, die normalerweise nicht so viel mit dem Kochen zu tun haben, sich langsam diesem Thema nähern und sich von den Vorteilen einer solchen Ernährung überzeugen, ohne sofort zum 100%igen Veganer werden zu müssen.
Dazu kommt der Mut der drei Blogger, sich auf den instabilen Print-Markt zu begeben und nicht mehr nur in digitaler Form zu publizieren. Aber gerade bei Kochbüchern ist es schön, ein physisches Exemplar in der Hand zu halten, in dem rumgekritzelt werden kann. Nichtdestotrotz gibt es auch ein eBook davon. Man muss ja mit der Zeit gehen ;)

 *Affiliate Link



Dienstag, 20. Januar 2015

Gnocchi in Salbei-Knoblauch-Butter und mit Käse überbacken


Und da gingen die guten Vorsätze gleich schon wieder über Bord. Dabei ist es gerade mal Mitte Januar. Was solls. Das Leben darf nicht immer nur aus Verzicht bestehen. Besonders nicht am Wochenende. Daher gab es letzten Sonntag einfach mal hausgemachte Gnocchi, geschwenkt in Salbei-Knoblauch-Butter und anschließend mit leckerem Alpenbergkäse und Parmesan überbacken. Selbstbeherrschung zwecklos. Für die Bikinifigur ist ja noch eeewig Zeit ;)


Für 4 Personen braucht Ihr:

1kg mehligkochende Kartoffeln
ca. 200g Mehl (je nachdem wie feucht die Kartoffeln sind)
1 gute Prise Salz und Pfeffer
2 Eigelb

5 Salbeiblätter
3 Knoblauchzehen
50g Butter
50g Parmesan
30g geriebener Käse (am besten kräftiger Bergkäse)

Für die Gnocchis zunächst die Kartoffeln mit Schale in einem großen Topf mit ausreichend Salzwasser gar kochen. Danach das Wasser abgießen und die Kartoffeln zurück in den Topf geben. Diesen kurz auf die heiße Herdplatte stellen, damit das restliche Wasser verdampfen kann (sonst wird der Kartoffelteig zu feucht).
Die Kartoffeln kurz abkühlen lassen, schälen und, falls ihr eine habt, durch eine Kartoffelpresse drücken. Funktioniert auch mit einem Stampfer. 
Anschließend mit dem Mehl, Salz, Pfeffer und den Eigelb zu einem nicht zu klebrigen Teig verkneten und kurz ruhen lassen. 
In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.
Den Teig mit bemehlten Händen zu kleinen Bällchen formen und auf ein Brett setzen bis das Wasser anfängt leicht zu sieden. 
Dann die Gnocchis in kleinen Mengen in den Topf geben und warten bis sie an die Oberfläche kommen. 
Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze aufheizen. 
Inzwischen den Knoblauch schälen, klein schneiden und zusammen mit dem Salbei in einer ofenfesten Pfanne in der Butter auf kleiner Hitze leicht andünsten.
Sind die Gnocchis gar, jeweils mit einer Schaumkelle herausholen und in die Pfanne geben. Kurz durchschwenken, etwas anbraten lassen und den Käse darüber geben. Anschließend die Pfanne in den Backofen stellen und den Käse leicht bräunen lassen. Das dauert etwa 10-15 Minuten.
Anschließend nochmal mit etwas Käse bestreuen und sofort servieren. 



Sonntag, 4. Januar 2015

Winterlicher Rotkohleintopf mit Granatapfel und Walnüssen


Ein verspätetes frohes neues Jahr wünsche ich Euch. Ich hoffe, Ihr seid alle gut reingerutscht. 

Die Zeit des vielen Essens ist (leider) endlich vorbei und an deren Stelle treten nun die guten Vorsätze. Ich habe das zwar schon lange aufgegeben (klappt doch eh meist nicht), aber gesundes Essen, welches obendrein noch lecker schmeckt, schadet auf jeden Fall nicht, um mögliche Weihnachtskilos wieder weg zu bekommen ;)


Für 4 Personen braucht Ihr:

500g Rotkohl
1 Zwiebel
1 Bio-Orange
4 Gewürznelken
2 Lorbeerblätter
6 getrocknete Aprikosen
1 TL Kreuzkümmelsamen oder 1/2 TL gemahlenen Kreuzkümmel
1 L Gemüsebrühe
300g Kohlrabi (ca. 2 Stück)
1 Bund glatte Petersilie
15 Walnusskerne
1 Granatapfel
4 EL Schmand
Öl, Salz, Pfeffer, Zucker


Die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen, vierteln und in feine Streifen schneiden. 
Die Zwiebel schälen und ebenfalls in fein schneiden.
Die Orange gut waschen, halbieren und in jede Hälfte jeweils ein Lorbeerblatt mit 2 Nelken feststecken. Die Aprikosen würfeln.

Anschließend in einem großen Topf etwa 4 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebel zusammen mit dem Kreuzkümmel glasig auf mittlerer Stufe schwitzen lassen. Danach den Rotkohl dazu geben, kurz mitbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Aprikosen mit den Orangenhälften dazu geben und mit einem Deckel etwa 30 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Kohlrabi schälen und grob raspeln.
Die Petersilie waschen und die Blätter abzupfen.
Die Walnusskerne grob hacken und in einem kleinen Topf mit 2 EL Olivenöl kurz anrösten. Mit etwa 1 EL Zucker bestreuen und etwas karamellisieren lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Petersilie untermischen.

Danach den Granatapfel halbieren und aus der einen Hälfte mit einer Zitruspresse den Saft ausdrücken. Aus der anderen Hälfte die Kerne entfernen. Dazu am besten eine Schürze anziehen, die Saftspritzer lassen sich nämlich nur schwer aus der Kleidung (und von der Tapete) entfernen.
Etwa 10 Minuten vor dem Ende der Kochzeit den Kohlrabi in den Topf geben.

Zum Schluss die Orangen herausholen (samt Lorbeerblatt und Nelken), den Granatapfelsaft einrühren und die Granatapfelkerne dazu geben.

Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf Teller verteilen und jeweils einen Esslöffel Schmand oben auf setzen. Zu guter Letzt mit den karamellisierten Walnüssen und den restlichen Granatapfelkernen bestreuen.

*nach einem Rezept aus "Vegetarisch Fit"

Dienstag, 30. Dezember 2014

Süße Glücksschweinchen für Silvester

Schwups, und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Für mich hat 2014 gefühlt gerade erst begonnen und trotzdem ist eigentlich ganz schön viel passiert. Morgen steht schon wieder Silvester an und damit 2015 von schönen Momenten durchzogen wird, können noch schnell ein paar Glücksbringer gebacken werden. Diese kleinen Schweinchen zum Beispiel sehen nicht nur süß aus, sie schmecken auch grandios. Am besten, man verschenkt sie ganz frisch an seine Liebsten.


Als Hefeteig habe ich einfach das Rezept des Zimtschneckenteigs verwendet. Dieser hat durch das Vanillepulver einen angenehmen Geschmack und lässt sich traumhaft verarbeiten.
Nur der Zucker sollte auf etwa 60g erhöht werden.

Außerdem benötigt ihr für etwa 10 Schweinchen zusätzlich 20 gleich große Rosinen und 2 Eigelb zum Bestreichen.

Nachdem der Hefeteig sich auf das Doppelte vergrößert hat, rollt ihr den Teig auf einer bemehlten Oberfläche auf ca. 0,5cm aus. Dann stecht ihr mit einem großen Glas (etwa 10cm ø) 10 Kreise aus und legt sie mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Mit einem Espressoglas (etwa 5cm ø) tut ihr das Gleiche. Vor dem Auflegen stecht ihr mit einem dickeren Strohhalm 2 Nasenlöcher in den Kreis. Zuletzt werden die Ohren ausgeschnitten. Dafür mit einem Messer 20 Dreiecke ausschneiden. Den großen Kreis nun mit Eigelb einpinseln, die Nase und die Ohren aufsetzen und auch diese bepinseln. Zum Schluss die Rosinen vorsichtig aufdrücken.
An einem warmen Ort nochmal ca. 20 Minuten gehen lassen.
Dann im Backofen bei 200°C 12-15 Minuten auf der mittleren Schiene backen lassen. Je nach Dicke variiert die Backzeit.


Ich wünsche Euch allen ein wunderbares Silvester und einen großartigen Start in das neue Jahr. Ich hoffe, Ihr rutscht alle gut hinein.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal für das letzte Jahr bedanken. Ich habe mich über jeden einzelnen Kommentar sehr gefreut und durfte mit einigen tollen Firmen zusammenarbeiten.
Ich freue mich auf das kommende Jahr und seine neuen, hoffentlich viele gute Momente.


In Liebe, Pia 

Freitag, 19. Dezember 2014

Chai-Latte-Torte mit weißer Schokoladencreme

Das letzte Wochenende vor Weihnachten steht bevor. Höchste Zeit also sich Gedanken um das Festmahl zu machen. Oder zumindest das Wichtigste vorzubereiten: die Torte(n). Denn was wäre Weihnachten ohne ein schmucker, vor Kalorien nur so strotzender Kuchen? Langweilig, genau. Dafür kann es auch gern etwas aufwändiger sein.


Wie wäre es mal mit einer etwas anderen Geschmacksrichtung als Schwarzwälder-, Sacher- oder Linzertorte? Zum Beispiel Chai-Latte mit weißer Schokoladencreme? Klingt gut, finde ich auch, und lecker war sie obendrein. Und die Spekulatius-Trüffel von hier passen als Deko auch sehr gut dazu.


Für eine 18-20cm große Springform:

Tortenböden
360g Mehl
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
170g Butter, weich
340g Zucker
1/4 TL gemahlene Vanille oder 1 ausgekratzte Vanilleschote
4 Eiweiß
320ml Milch
1 EL Honig
Schale einer halben Bio-Zitrone
2 EL Chai-Latte-Instant-Pulver

Schokoladencreme
170g weiße Schokolade, grob zerbrochen
30g Butter
225g Doppelrahmfrischkäse, zimmerwarm
1 Prise Salz
360g Puderzucker

Dekoration 
gekaufte Schokokugeln nach Belieben oder diese Spekulatius-Trüffel

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze aufheizen. 
Die Butter mit dem Zucker und der Vanille cremig hell schlagen. Die Eiweiß kräftig unterrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver in die Schüssel sieben und das Salz dazu geben. Etwa 230ml der Milch hinein geben und glatt rühren. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und etwa 1/3 des Teiges einfüllen. Im Ofen ca. 25-30 Minuten backen lassen. Vor dem Herausholen die Stäbchenprobe machen, damit der Boden auch wirklich durch ist. Den Teig vorsichtig aus der Form lösen und am besten auf Backpapier abkühlen lassen. Er bleibt leicht hängen, da die Oberfläche etwas klebrig ist. Den übrigen Teig zu zwei weiteren Böden verbacken und abkühlen lassen.
Währenddessen die übrige Milch zusammen mit dem Honig, der Zitronenschale und dem Instant-Tee in einem Topf erhitzen und ziehen lassen. Durch einen Sieb abgießen und mit der noch warmen Flüssigkeit die Tortenböden beträufeln. Alles gut abkühlen lassen.

Für die Schokoladencreme die Schokolade mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Den Frischkäse, die Vanille und das Salz gut verquirlen und die Schokolade anschließend unterrühren. Zum Schluss den Puderzucker einsieben und zunächst vorsichtig, dann kräftig unterschlagen.

Zum Verzieren, je 1/4 der Creme auf den Böden verteilen, zusammensetzen und zuletzt den Rand einstreichen. Für ca. 2 Stunden kühlen und die Kugeln, Pralinen etc. aufsetzen.


Und ausgerechnet hier hat mir der Winter einen Strich durch meine (nicht gut geplante) Rechnung gemacht und das Licht viel zu früh ausgeschaltet. Daher leider nur Bilder mit Kunstlicht. 
Danke Clara für deine Hilfe beim Beleuchten :)


nach einem Rezept aus der Sweet Dreams Nov/Dez.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Omas Weihnachtsstollen

Wer kennt ihn nicht, den Weihnachtsstollen. Der längliche, flache Kuchen, den es ab Ende Oktober in jedem Supermarkt gibt und auch in den Bäckereien stapelweise ausliegen. Meist nicht ganz billig und oft auch nicht wirklich saftig.


In meiner Familie war der Stollen nie eine Weihnachtstradition. Beliebt ist bei uns die Linzertorte, denn das viele Zitronat und Orangeat schmeckt keinem von uns wirklich gut. Zugegebenermaßen, ich habe nie einen selbstgebackenen Stollen gegessen, also kann ich eigentlich gar nicht mitreden.


Vor kurzem wurde ich jedoch gefragt, ob ich nicht mal etwas von Römertopf testen möchte. Warum eigentlich nicht. So gut wie jeder kennt die großen, schweren Tontöpfe, in denen normalerweise zu Festtagen der Braten gebacken wird. Auf der Firmenhomepage habe ich überraschenderweise noch andere Exemplare entdeckt wie Brotbackschalen. Da ich ja ein Liebhaber von frisch gebackenem Brot bin, war ich sofort begeistert. 


Doch wie wäre es, Stollen in dieser Schale zu backen? Laut Internet sollen diese nach dem Backen am besten in einem Tontopf aufbewahrt werden, warum also nicht gleich auch in einem zubereiten? 
Gesagt, getan, Omas Rezept organisiert und losgeknetet. Und das Ergebnis lässt sich schmecken. Nicht nur, dass die Form mal eine etwas andere ist, auch der Stollen ist wunderbar saftig geworden, schmeckt super lecker und ist am Boden sogar etwas knusprig. Vielleicht aber auch nur, weil ich mal wieder zu neugierig war und ihn nicht lang genug ziehen gelassen habe :)


Hier also Omas Rezept, ausreichend für eine Backform mit ca. 26cm ø

400g Rosinen
evtl. 5cl Rum oder ein paar Tropfen Rum-Aroma

1/8l Milch, lauwarm
2 Würfel Hefe, zimmertemperatur
125g Zucker
500g Mehl
1 Prise Salz
250g Butter, zimmerwarm + flüssige Butter zum Bestreichen
100g Zitronat, gewürfelt
60g Orangeat, gewürfelt
150g Mandeln, gestiftet oder gehackt
1/4 TL Kardamom, gemahlen
1 Prise Muskatnuss, gemahlen
Einige Tropfen Bittermandel- und Butter-Vanille-Aroma
Abrieb einer halben Zitrone
Puderzucker zum Bestäuben

Einige Stunden vorher oder über Nacht: die Rosinen zunächst mit kochendem Wasser übergießen und etwa15 Minuten ziehen lassen, abgießen und mit dem Rum bedecken. Wer keinen Alkohol nehmen möchte, einfach in das Wasser einige Tropfen Rum-Aroma geben und so für ein paar Stunden ziehen lassen. Die Rosinen sollten den Rum vor dem Mischen mit dem Teig vollständig aufgesogen haben, sonst wird der Teig zu feucht. Ansonsten die Rosinen in einen Sieb geben und abtropfen lassen.

Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und mit einem EL des Zuckers verrühren. An einem warmen Ort (im Backofen bei 40°C) etwa 10-15 Minuten ruhen lassen.
Das Mehl mit dem Zucker und dem Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die weiche Butter in Flöckchen darüber geben und alles zusammen mit der Hefemilch etwa 5 Minuten verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
Anschließend die abgetropften Rosinen, das Zitronat, Orangeat, die Mandeln und die Gewürze mit der Zitronenschale unterkneten. Die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig wird nicht groß aufgehen, da er durch das Fett relativ schwer ist. 
Währenddessen die Backform gut einfetten. Beim Römertopf reicht wenig, da die Schale innen lasiert ist. Den gegangen Teig in die Form setzen und die Tonschale zu etwa 2/3 für 15-20 Minuten in warmes Wasser stellen. Das gespeicherte Wasser hilft später dem Hefeteig beim Backen etwas besser aufzugehen.
Anschließend in den kalten Ofen stellen (vorletzte Schiene von unten) und 220°C Ober-/Unterhitze schalten. Nach ca. 30 Minuten Backzeit auf 200°C verringern und 30-40 Minuten weiter backen. Vor dem Herausnehmen die Stäbchenprobe machen, ob er komplett gar ist. Wenn nicht, noch einige Minuten im Ofen lassen. 

Nach dem Backen, mit der flüssigen Butter einstreichen, dick mit Puderzucker bestäuben und in der Form abkühlen lassen. Ist der Stollen vollständig abgekühlt mit einer Alufolie gut abdecken und mindestens ein paar Tage, am besten eine Woche ziehen lassen. Dann können sich die Aromen besser verteilen. 


Ich muss sagen, den Stollen in einem Römertopf zu backen, war ziemlich einfach. Oft habe ich gehört, dass der Teig manchmal zu weich ist, dadurch die Fladen im Ofen auseinander laufen und der Stollen anschließend etwas trocken ist. Meiner wurde jedoch durch die Form schön zusammen gehalten und ist ausgesprochen saftig. Da schmeckt sogar mir das Zitro- und Orangeat ;)
Vielen Dank nochmal an Römertopf, dass ich nun auch ein Exemplar dieser Klassiker besitze! Brot wird darin natürlich auch noch gebacken werden.


* Kooperation/Werbung


Mittwoch, 10. Dezember 2014

Schnelles Tiramisu-Dessert im Glas

Die Kaffeecreme aus dem letzten Plätzchenrezept, den Tiramisu-Rauten, war pur überraschend lecker. Dabei wird dort einfach nur Mascarpone mit geschmolzener Kaffeeschokolade verrührt. Weiter nichts. Ganz schön leicht, oder? Für mich das perfekte Rezept, wenn es mal schnell gehen muss oder ich etwas vorbereiten möchte. Also habe ich mir kurzerhand die restliche Packung Löffelbiskuits geschnappt (bevor meine Mutter sie noch alle weggefuttert hatte ;) und sie mit der noch vom Plätzchenbacken übrig gebliebenen Kaffeecreme in ein hübsches Glas geschichtet. Tadaa, fertig war ein superschnelles, superleckeres Dessert für Kaffeeliebhaber wie mich.


Für etwa 4 Gläser (200ml)

150g Kaffeeschokolade
250g Mascarpone
circa 12-15 Löffelbiskuits (je nach Belieben)

Die Kaffeeschokolade über einem Wasserbad schmelzen und anschließend die Mascarpone einrühren. Für etwa 1 Stunde kalt stellen. Nun einige Löffelbiskuit mit den Händen grob über den Gläsern zerbröseln. Danach etwa 2 Esslöffel Kaffeecreme auf die Kekse geben. Dafür sollte die Creme nicht zu fest sein, da sie sich sonst schlecht auf den krümeligen Biskuits verteilen lässt. Nun abwechselnd mit den Keksen schichten bis das Glas gefüllt ist. Als Deko jeweils ein Löffelbiskuit in der Hälfte teilen und oben in die Creme stecken. 
Bis etwa eine Stunde vor Verzehr kalt stellen, damit die Creme auch schön cremig fein schmeckt.


Genießt die restliche Woche!

P.S.: Bei uns sind gerade die ersten Schneeflocken vom Himmel gefallen :)

Sonntag, 7. Dezember 2014

Tiramisu-Rauten

 Einen wundervollen 2. Advent wünsche ich Euch. Hier hat der Morgen sogar mit Sonnenschein begonnen. Und einen Berg Plätzchen zum Frühstück zu verspeisen ist auch nur in der Weihnachtszeit akzeptabel. Also warum nicht noch mehr davon backen? Zum Beispiel diese hübschen Kekse mit Kaffeegeschmack. Da stillt man morgens gleich 2 Gelüste mit einem Biss.


Die Kekse sind zwar etwas aufwendiger, lohnen sich dafür jedoch allemal, nicht nur fürs Auge. Natürlich sollte man den Kaffeegeschmack mögen, da dieser relativ stark im Vordergrund steht. 


Für etwa 60 Stück:

Kaffeecreme
150g Kaffeeschokolade (ich habe nur die Espressoschoko von Rittersport gefunden, die ziemlich gut gepasst hat)
250g Mascarpone 

Keksteig
300g Mehl
100g Zucker
100g Mandeln, gemahlen
1 Prise Salz
3 EL Instant-Kaffeepulver, aufgelöst in 2 EL heißem Wasser oder 3 EL starker Espresso
1 Eigelb
200g Butter, weich

Zum Verzieren
8 Löffelbiskuits

Für die Creme zunächst die Schokolade in Stücke brechen und in einer mittelgroßen Schüssel über einem Wasserbad schmelzen. Anschließend die Mascarpone einrühren. Sollte sie sich nicht vollständig auflösen, die Schüssel nochmal über das Wasserbad hängen. Danach die Schüssel abdecken und für mind. 2 Stunden kalt stellen.

Für den Keksteig Mehl, Zucker, Mandeln und Salz miteinander vermengen. Den Kaffee mit dem Eigelb und der Butter zu den trockenen Zutaten geben und gut verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ebenfalls etwa 1 Stunde kalt stellen.

Wenn Ihr, wie ich, keinen rautenförmigen Ausstecher habt, könnt Ihr aus fester Pappe einfach eine ausschneiden, die deren Seiten ungefähr 5cm lang sind. Das Ausschneiden des Teigs dauert so zwar etwas länger, das Ergebnis lässt sich jedoch sehen. Außerdem kann man so jede beliebige Form kreieren, ohne gleich tausend Ausstecher kaufen zu müssen.

Ist der Teig schön gekühlt, den Ofen auf 180°C Heißluft vorheizen.
Den Teig aus der Folie nehmen und auf einem gut bemehlten Untergrund nicht zu dünn (ca. 0,5cm) ausrollen. Dann die Rauten ausstechen oder ausschneiden und anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Im Ofen etwa 10 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind.
Anschließend vollständig abkühlen lassen.

Die Kaffeecreme aus dem Kühlen holen und nochmals gut durchrühren. Die abgekühlten Plätzchen mit jeweils einem Teelöffel bestreichen und schön bis in die Spitzen verteilen.
Die Löffelbiskuits in eine Gefriertüte legen und mit der Teigrolle fein zerbröseln. Die mit Creme bestrichenen Kekse jeweils mit allen 4 Seiten vorsichtig in die Biskuitbrösel tauchen, sodass sie an der Creme haften bleiben. Anschließend zum Trocken auf ein Blech setzen und ins Kühle stellen.


Genießt den restlichen Sonntag mit Euren Lieben 


Sonntag, 30. November 2014

Spekulatius-Trüffel

Und schon ist der erste Advent da. Allerhöchste Zeit also, mit der Weihnachtsbäckerei zu beginnen. 
Da ich ja mal wieder in die Heimat gefahren bin, habe ich die Gelegenheit am Bahnhof genutzt, mir, genau wie letztes Jahr, die Sweet Dreams zu kaufen. Und natürlich haben die wunderbaren Bilder wieder viel zu großen Appetit auf Süßes gemacht (vor allem meinem Sitznachbar), da kann es auch erst 7 Uhr morgens im Zug sein.


Diesmal habe ich mich an den Spekulatius-Trüffeln versucht, für die man kaum Zutaten braucht.
Außerdem sehen sie eindrucksvoll aus und lassen sich grandios verschenken. Vor allem aber: wer kann schon zu Spekulatius-Pralinen nein sagen?! Eben, weiß ich doch.


Für etwa 25 Stück, je nach Größe

100g weiße Schokolade + ca. 20g zum Verzieren
2 EL Sahne
50g Spekulatius
4 EL Butter, weich
170g dunkle Kuvertüre

Die weiße Schokolade in grobe Stücke brechen und in einer mittelgroßen Schüssel zusammen mit der Sahne über dem Wasserbad schmelzen. Dabei aufpassen, dass die Schüssel nicht im Wasser hängt, sonst brennt die Schokolade leicht an.
In der Zwischenzeit die Spekulatiuskekse in einer Gefriertüte mit einer Teigrolle oder ähnlichem fein zerbröseln. 
Ist die Schokolade geschmolzen, die Spekulatiusbrösel einrühren. Die Schüssel gut abdecken und für etwa 8 Stunden kalt stellen.
Nach der Ruhezeit von der Masse jeweils mit einen Espressolöffel Portionen abstechen und diese zu kleinen Kugeln formen. Dabei zügig arbeiten, da die Schokolade schnell schmilzt.
Die Kugeln in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Box legen und für eine Stunde ins Gefrierfach stellen. 
Anschließend die dunkle Kuvertüre grob zerkleinern und wieder über dem Wasserbad schmelzen lassen. Die Kugeln einzeln eintauchen und mit der Kuvertüre überziehen. Zum Trocknen vorsichtig auf Backpapier setzen und ins Kühle stellen. Wer will, kann über die dunkle Kuvertüre noch etwas weiße Schokolade träufeln, das gibt einen schönen Effekt. Dafür einfach ein paar Stück der Schokolade über dem Wasserbad erwärmen und mit einem Löffel über die Pralinen gießen.
Die Trüffel am besten im Freien oder im Keller aufbewahren.



Alte Zigarrenkisten oder ähnliche Boxen eignen sich hervorragend zum Aufbewahren und Verschenken. Schön ist vor allem eine Kiste mit ganz verschiedenen selbst gemachten Pralinen.


Ich wünsche Euch einen wunderschönen 1. Advent