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Mittwoch, 10. Dezember 2014

Schnelles Tiramisu-Dessert im Glas

Die Kaffeecreme aus dem letzten Plätzchenrezept, den Tiramisu-Rauten, war pur überraschend lecker. Dabei wird dort einfach nur Mascarpone mit geschmolzener Kaffeeschokolade verrührt. Weiter nichts. Ganz schön leicht, oder? Für mich das perfekte Rezept, wenn es mal schnell gehen muss oder ich etwas vorbereiten möchte. Also habe ich mir kurzerhand die restliche Packung Löffelbiskuits geschnappt (bevor meine Mutter sie noch alle weggefuttert hatte ;) und sie mit der noch vom Plätzchenbacken übrig gebliebenen Kaffeecreme in ein hübsches Glas geschichtet. Tadaa, fertig war ein superschnelles, superleckeres Dessert für Kaffeeliebhaber wie mich.


Für etwa 4 Gläser (200ml)

150g Kaffeeschokolade
250g Mascarpone
circa 12-15 Löffelbiskuits (je nach Belieben)

Die Kaffeeschokolade über einem Wasserbad schmelzen und anschließend die Mascarpone einrühren. Für etwa 1 Stunde kalt stellen. Nun einige Löffelbiskuit mit den Händen grob über den Gläsern zerbröseln. Danach etwa 2 Esslöffel Kaffeecreme auf die Kekse geben. Dafür sollte die Creme nicht zu fest sein, da sie sich sonst schlecht auf den krümeligen Biskuits verteilen lässt. Nun abwechselnd mit den Keksen schichten bis das Glas gefüllt ist. Als Deko jeweils ein Löffelbiskuit in der Hälfte teilen und oben in die Creme stecken. 
Bis etwa eine Stunde vor Verzehr kalt stellen, damit die Creme auch schön cremig fein schmeckt.


Genießt die restliche Woche!

P.S.: Bei uns sind gerade die ersten Schneeflocken vom Himmel gefallen :)

Samstag, 28. Dezember 2013

Bratapfeltorte

So, heute kommt endlich das Rezept unserer Weihnachtstorte. Sie war wirklich sehr lecker und passte wunderbar zur Weihnachts- und Winterstimmung. Auch wenn der Winter sich mal wieder nicht blicken ließ. 


Die Torte bestand aus drei Lebkuchenbiskuitschichten, einer Bratapfelschicht und Apfelsahne. Die oberste Lage ist eine Marzipandecke. Dazu habe ich die Verzierungen mit Schokolade und der restlichen Sahne gespritzt. Und natürlich darf ein süßer Minielch nicht fehlen ;)
Das tolle Rezept habe ich bei Lecker hier gefunden.


Für eine Torte (ø26cm):

Für den Lebkuchenbiskuit:
100g + 50g Vollmilchkuvertüre
6 Eier
150g Butter, weich
75g + 75g Zucker
150g gemahlene Mandeln
75g Weizenmehl
10g Lebkuchengewürz (oder Honigkuchengewürz)
4 EL Apfelsaft

Für die Bratapfelfüllung:
2 EL Mandelstifte
300g Apfel, geschält und klein gewürfelt
100g Zucker
50g Sultaninen

Für die Apfelsahne:
500g + 200g Schlagsahne, kalt
30g Zucker
300g Apfelmus
3 Päckchen Sahnesteif
Zimt

Für Marzipandecke:
300g Marzipanrohmasse
etwas Puderzucker zum Ausrollen

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.
100g Kuvertüre schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Butter mit den 75g Zucker schaumig schlagen. Vier der Eier trennen. Die vier Eigelb mit den restlichen zwei ganzen Eiern einzeln unter die Buttermasse rühren und weiter schaumig schlagen.
Die flüssige Kuvertüre unterziehen.
Die vier Eiweiß mit 75g Zucker steif schlagen. Mandeln, Mehl und Lebkuchengewürz mischen und mit dem Eischnee abwechselnd unter die Eimasse heben. Alles in die Springform füllen und 40-50 Minuten backen. Anschließend ganz auskühlen lassen.

Für die Bratapfelfüllung die Mandelstifte in einer größeren Pfanne ohne Fett rösten und herausnehmen.
100g Zucker in der noch heißen Pfanne schmelzen. Die Apfelwürfel, Sultaninen und die Mandeln unterrühren und solange braten, bis das Karamell wieder geschmolzen ist und die Äpfel etwas weicher sind. In einer Schüssel abkühlen lassen.

Den abgekühlten Biskuit in drei Böden teilen. Ich verwende dazu die Fadenmethode, aber es funktioniert auch mit einem großen Messer.

Für die Apfelsahne 500g Schlagsahne mit 2 Päckchen Sahnesteif und dem Zucker steif schlagen.
Das Apfelmus und Zimt nach Belieben darunterheben.

50g Kuvertüre schmelzen.
Einen Tortenring um den untersten Boden legen. Diesen mit der Kuvertüre bestreichen und mit 2 EL Apfelsaft beträufeln.
Darauf die Bratapfelfüllung geben und etwas andrücken. Anschließend die Hälfte der Apfelsahne auf die Füllung geben und den zweiten Boden auflegen. Diesen ebenfalls mit 2 EL Apfelsaft bepinseln und die restliche Sahne daraufgeben. Dann den letzten Boden auflegen.
200g Sahne mit einem Päckchen Sahnesteif aufschlagen. Damit die ganze Torte einstreichen und für mindestens 3 Stunden kalt stellen.

Für die Marzipandecke die Rohmasse auf einem Stück Backpapier dünn ausrollen. Dazu auf die Rolle und die Oberfläche etwas Puderzucker geben. Die Unterseite sollte nichts abbekommen.
Dann den Rand der Springform vorsichtig auf das ausgerollte Marzipan legen und mit einem Messer innen entlang fahren.
Die Torte aus dem Kühlschrank holen. Das ausgeschnittene Marzipan vorsichtig mit der Rolle hochheben und mit der Unterseite nach oben auf die Torte legen. Hier ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Ich musste das Marzipan etwas zurecht schneiden, da es ein bisschen zu groß geraten war. Es lässt sich jedoch noch etwas auf der Torte bewegen.

Wenn Ihr jetzt noch etwas Sahne übrig habt (Ich hatte nicht die ganze Apfelsahne zwischen den Böden verteilt), könnt Ihr nun den Rest in einen Spritzbeutel (oder Gefriertüte) füllen und hübsche Röschen auf die Torte spritzen.
Für die Schokoverzierung habe ich bei Nina diese süße Idee gefunden. Das ging ganz einfach und schnell. Ihre Torte ist aber auch ganz wundervoll und steht schon auf meiner Nachbackliste :)

Nun könnt Ihr Eure Torte nach Gusto verzieren. Sie sollte aber bis zum Anschnitt kalt gestellt werden, damit die Sahne sich nicht verselbstständigt.


Achja, im Hintergrund dieser beiden Bilder habt Ihr vielleicht schon mein wunderbares, neues Geschirr gesehen. Dieses habe ich zu Weihachten bekommen und ist von lb laursen aus der Mynte-Serie. Ich liebe dieses Geschirr sehr und könnte mich damit komplett eindecken. Aber ich glaube, dazu bräuchte ich erstmal meine eigene Wohnung mit mehr Platz ;)


Freitag, 1. November 2013

Tortenfieber

Na haben Halloween alle gut überstanden? Ich habe den Abend leider im Zug verbracht, weil ich übers Wochenende nach Hause gefahren bin. Ist nicht gerade um die Ecke von Berlin aus, aber mit dem ICE und einem Film lässt es sich doch aushalten.
Deshalb gibt es heute ein Bild von einem Kuchen, den ich, das letzte Mal als ich hier war, für meine Mutter gebacken hatte.


Das war das erste Mal, dass ich mit Fondant gearbeitet habe. Ich muss sagen, es war gar nicht so schwer, wie ich dachte. Im Internet findet man eine Reihe Unmengen von Anleitungen für Fondantblumen und Torten verkleiden, wonach sich super arbeiten lässt. Und es macht unglaublich viel Spaß zu sehen, wie eine Torte langsam Gestalt annimmt.


Der Kuchen hatte einen Durchmesser von 18 cm und bestand aus drei Schichten.
Die einzelnen Böden habe ich mit dem Biskuitrezept meiner Mutter gebacken, das ich Euch gern mal irgendwann zeigen kann. Zwischen die Böden kam dann einfach etwas selbst gemachtes Fruchtmus.

                        Der unterste Boden war ein anderes Rezept, das nicht funktioniert hat :)

Zum Verkleiden der Torte habe ich Ganache hergestellt.
Wenn Ihr möchtet kann ich Euch die einzelnen Schritte und die Rezepte mal etwas ausführlicher zeigen, aber eigentlich war es ziemlich leicht.
Das Beste ist natürlich das Dekorieren der Torte. Da kann man sich und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Lila ist die Lieblingsfarbe meiner Mutter, deswegen habe ich sie in diesen Farben gestaltet.

Hiermit wünsche ich Euch einen schönen ersten November und ein erholsames Wochenende.