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Sonntag, 8. März 2015

Kichererbsen-Dip mit Erdnussmus


Der Frühling kommt! Die Sonne scheint und die Luft ist wunderbar mild. Passend dazu also ein kleiner Aufstrich, passend zu bunter Rohkost oder aufs Brot. Und gesund ist er allemal.


Für etwas mehr als ein Weckglas (270ml)

1 Dose Kichererbsen
2 EL Erdnussmus
3 EL Öl
1 Schuss Essig oder ein paar Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer, getrockneter Knoblauch

Die Kichererbsen in einen Sieb geben und gut abspülen. Abtropfen lassen.
Anschließend zusammen mit den restlichen Zutaten in einem Gefäß mit einem Pürierstab cremig mixen und abschmecken.
In einem Weckglas hält es sich bestimmt 3-5 Tage im Kühlschrank.


Sonntag, 1. März 2015

Zwiebel-Lauch-Quiche


Wie die Zeit vergeht. Ein ganzer Monat ist vergangen ohne, dass ich wirklich etwas richtiges gekocht, geschweige dann etwas gebacken habe. Dafür habe ich eine Menge geschrieben und fotografiert, und zwar für die neue Ausgabe der EssPress, die letzten Freitag wieder erschienen ist. 


Und um dieses Regengrau draußen zu vertreiben, gibt es heute eine bunte Quiche mit Lauch und roten Zwiebeln. Damit wenigstens die Mitbewohnerin strahlt, wenn es die Sonne schon nicht tut ;)


Für eine Springform mit circa ø 20 cm

100g Mehl
50g Butter
1 Prise Salz
2 EL kaltes Wasser

100 ml Sahne
2 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat
1/2 Stange Lauch
1 rote Zwiebel

Für den Mürbeteig das Mehl mit dem Salz vermischen, die Butter und das Wasser dazu geben und zügig zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie hüllen und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit den Lauch in Ringe schneiden und im Sieb vorsichtig waschen, damit keine Erdreste hängen bleiben. Die Zwiebel ebenfalls in Ringe schneiden.

Die Eier mit der Sahne verquirlen und gut würzen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Backform gut fetten. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und etwas größer als die Form gleichmäßig ausrollen. Hinein legen und vorsichtig andrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Die Eiermilch einfüllen und den Lauch mit den Zwiebelringen hübsch darauflegen.

Im Backofen für etwa 1 Stunde goldbraun backen.



Auf dem Bild ist übrigens die Katze meiner neuen Mitbewohnerin zu sehen. Ich bin nämlich umgezogen, Charlottenburg war auf Dauer doch zu langweilig ;) Und der Wedding hat kulinarisch doch viel mehr zu bieten (Dönerdönerdönerdöner...)

Montag, 17. November 2014

Herzhafte Kürbisteilchen

Dieses Wochenende war so voll mit leckerem Essen, dass ich noch nicht mal Zeit hatte, etwas darüber zu schreiben. Sonntag morgen haben wir seit langer Zeit mal wieder so richtig gut gefrühstückt, obwohl es ja eher ein ausgiebiger Brunch war. Wie ich es liebe, wenn am morgen schon der Duft von Kaffee und frisch gebackenen Zimtschnecken liegt während draußen der Nebel tief in den Bäumen hängt und der Wind durch die bunten Blättern fegt. 
Passend zu den herbstlichen Farben gab es außerdem diese Kürbis-Blätterteigteilchen, als herzhaften Ausgleich sozusagen zu den restlichen Leckereien. Sie sind super schnell zu zubereiten und auch für spontane Gäste hervorragend geeignet.


Je nachdem, wie viel Blätterteig in der Packung ist, variiert die Menge an Kürbis und Creme Fraiche, die ihr benötigt. In meinem Supermarkt gab es nur eine Packung mit 5 quadratischen Stücken.

TK-Blätterteig, in Scheiben
1 Becher Crème Fraîche 
1/4 Hokkaido-Kürbis
1/2 Schafskäse
Salz, Pfeffer, Oregano, Rosmarin

Den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwas antauen lassen. 
In der Zwischenzeit den Kürbis waschen, mit einem Löffel das Innere entfernen und in Scheiben schneiden (ca. 1/2 cm dick).
Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Crème Fraîche in einer Schüssel nach Belieben mit den Gewürzen verrühren und abschmecken.
Etwa je einen Esslöffel auf den Blätterteigstücken verstreichen und mit den Kürbisscheiben belegen. 
Den Schafskäse darüber bröckeln und im Backofen etwa 20 Minuten backen, bis der Kürbis und der Schafskäse gut gebräunt sind. 
Sofort servieren und genießen.


Einen guten Start in die Woche Euch allen.

Sonntag, 2. November 2014

Vegane Rosenkohl-Quiche

Ich weiß ja, wie kontrovers Rosenkohl diskutiert wird. Die einen lieben ihn, die anderen verachten ihn. Ich selbst mochte ihn früher überhaupt nicht. Meine Mutter hat ihn jedes Jahr etwa einmal gekocht, sehr zum Widerwillen der ganzen Familie. Doch seit ich selbst einkaufe, bin ich plötzlich auf den Geschmack gekommen. Rosenkohl ist einfach so billig und im Herbst und Winter leicht zu bekommen. Und zubereitet ist er auch richtig schnell.


Die Quiche ist ähnlich der Spinat-Champignon-Quiche, die ich hier schon einmal gepostet hatte.
Man kann zum Rosenkohl natürlich auch noch beliebig anderes Gemüse mit hinein geben, wie zum Beispiel Lauch.


Für eine Tarteform:

250g Mehl
1/2 TL Salz
150g kalte Margarine
1 EL Sojamehl (ich hatte nur Speisestärke, kann man aber auch ganz weglassen)
Fett für die Form

1 Netz Rosenkohl (750g)
1 Räuchertofu
1 Zwiebel
400ml Pflanzensahne
4 EL Speisestärke
Öl, Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Für den Boden das Mehl mit dem Salz, 3 Esslöffeln kaltem Wasser und der Margarine zügig zu einem Teig verarbeiten. Für etwa 30 Minuten kalt stellen.
Den Rosenkohl putzen und die äußeren Blätter entfernen, dann vierteln.
Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 
Den Räuchertofu und die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden und mit etwas Öl scharf anbraten.
Die Speisestärke mit ein klein bisschen Wasser verrühren und mit der Pflanzensahne mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat gut würzen. Den Rosenkohl und die Zwiebel-Tofu-Mischung dazugeben und unterrühren.
Den Teig ausrollen und in die Form geben. Mit einer Gabel einstechen.
Anschließend die Mischung auf dem Teig verteilen und im Ofen für etwa 60 Minuten backen lassen, bis die Oberfläche knusprig braun ist.

Wer den Rosenkohl etwas weicher möchte, kann ihn vorher kurz in heißem Wasser blanchieren.


Einen wundervoll sonnigen Sonntag Euch allen 

Dienstag, 25. Februar 2014

Pfannkuchen

Pfannkuchen waren in meiner Kindheit das absolute Lieblingsessen. Am besten mit Apfelmus und Zimt-Zucker. Meine Mutter hat sie immer fast crepeartig dünn in der Pfanne ausgebacken, sodass mein Bruder und ich sie sekundenschnell weggehauen haben. Noch immer liebe ich Pfannkuchen, mache sie aber viel zu selten, da ich finde, dass vegane Pfannkuchen nicht wirklich an diese herankommen. Diese hier sind wirklich so zart und lecker wie die Crepes vom Weihnachtsmarkt. Mein Kindheits-Revival-Essen :)


Für 4 sehr dünne Pfannkuchen (das Rezept kann man beliebig vergrößern, wir haben früher die 4fache Menge verputzt):

125ml Milch
2 EL Sprudelwasser
60g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz

Einfach alle Zutaten miteinander verrühren und nacheinander ca. 1 1/2 Schöpfkellen in einer Pfanne dünn verteilen. Dann beliebig mit Apfelmus, Zimt-Zucker, Erdnussbutter, Schokocreme oder auch Käse und Kräutern genießen.




Dienstag, 18. Februar 2014

Spinat-Champignon-Quiche

Vor einer Weile hat mir eine liebe Freundin ein tolles, veganes Backbuch geschenkt. Und zwar ist es das „Vegan backen“ von Nicole Just. Ein kleines Büchlein mit vielen süßen Leckereien, aber auch einigen herzhaften Schmankerln. Zur Abwechslung habe ich mal etwas aus der letzteren Kategorie gebacken. Und zwar eine Spinat-Champignon-Quiche. Meine Güte war die lecker. Mürbig-zarter Boden trifft cremig-rauchige Füllung. Perfekt für den nächsten Brunch oder einfach als Mahlzeit mit Salat.


Für eine Tarte- oder Springform:

250g Mehl
1/2 TL Salz
150g kalte Margarine
1 EL Sojamehl (ich hatte nur Speisestärke, kann man aber auch ganz weglassen)
Fett für die Form

250g Blattspinat (frisch oder TK)
200g Räuchertofu
1 Zwiebel
350g Champignons
400ml Pflanzensahne (z.B. Hafer-oder Sojasahne)
2 EL Kichererbsenmehl (habe ich weggelassen)
2 EL Speisestärke
2 EL Würzhefeflocken (hatte ich auch nicht)
1 Prise geriebene Muskatnuss
Salz, Pfeffer, Öl

Für den Boden das Mehl, Salz, Margarine und 3 EL kaltes Wasser schnell zu einem Teig verarbeiten.
Die Form einfetten, den Boden etwas größer als die Form ausrollen und hineinlegen. Die überstehenden Ränder abschneiden. Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen und dann 30 Minuten kalt stellen.
In der Zwischenzeit den Spinat waschen und kurz in kochendem Salzwasser blanchieren. Verwendet Ihr TK-Spinat, diesen (in der Mikrowelle) auftauen lassen und klein schneiden.
Den Räuchertofu und die Zwiebel klein würfeln. Die Champignons putzen, schälen und in feine Scheiben schneiden. Dann zuerst den Tofu mit etwas Öl bei großer Hitze knusprig anbraten. Dann die Zwiebel dazugeben und kurz weiterbraten lassen. In eine etwas größere Schüssel geben. Die Pfanne zurück auf den Herd stellen und die Pilze wiederum mit Öl ca. 4 Minuten anbraten. Ebenfalls in die Schüssel geben.
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Wer den Boden noch knuspriger möchte, kann den Teig in der Form etwa 15 Minuten vorbacken und dann mit der Füllung fertigbacken.
Pflanzensahne, Stärke, Kichererbsenmehl und Hefeflocken in einer Schüssel glatt rühren (die Speisestärke am besten vorher sieben). Mit den Gewürzen abschmecken.
Den Spinat ebenfalls zur Tofu-Zwiebel-Pilzmischung geben und alles mit der Sahne verrühren. Dann gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen und etwa 50 Minuten backen lassen.