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Montag, 16. Juni 2014

Fruchtiges Kichererbsen-Curry

Heute gibt es zur Abwechslung mal wieder etwas Herzhaftes. Das Wetter ist, zumindest hier in Berlin, wieder ein wenig kühler geworden und die Lust am Kochen somit wieder gestiegen. Wie wohl schon öfter erwähnt, liebe ich die Kombination aus süß und salzig oder scharf. Daher sind diesmal in das Curry ein paar reife Nektarinen und Rosinen gewandert, die ganz hervorragend mit dem Chili harmoniert haben. Natürlich eigenen sich auch andere Früchte oder Trockenfrüchte, je nachdem auf was Ihr Lust habt.



Für 2 Portionen:

1 Dose Kichererbsen (240g)
1 Zwiebel
1 EL Zucker
1 kleine getrocknete Chilischote (ohne Kerne)
1 EL Currypulver
150g Spinat (frisch oder TK)
2 große Tomaten
2 reife Nektarinen (oder anderes (Trocken-)Obst)
250ml Wasser
1 gestrichenen Esslöffel Gemüsebrühpulver
1 TL Speisestärke
2 EL Erdnuss- oder Mandelmus
Je nach Belieben: Rosinen, Kokosraspel etc.

Zuerst die Kichererbsen in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen. 
Die Zwiebel schälen und in feine Stücke schneiden. Die Chilischote fein hacken.
In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und darin die Zwiebeln glasig dünsten, den Zucker dazugeben und etwas karamellisieren lassen. Das Currypulver und die Chilischote unterrühren und kurz mitdünsten lassen. 
Währenddessen den Spinat waschen und etwas kleiner schneiden. Die Tomaten und Nektarinen ebenfalls klein stückeln. 250ml Wasser im Wasserkocher aufkochen lassen und das Gemüsebrühpulver in den Topf geben. Kichererbsen, Spinat, Tomaten und Nektarinen ebenfalls dazurühren und mit dem kochenden Wasser ablöschen. 
Alles für etwa 5-10 Minuten köcheln lassen. 
Die Speisestärke mit etwas Wasser anrühren und unterrühren. Mit Salz und Gewürzen abschmecken.
Wer möchte, kann noch eine Handvoll Rosinen und Kokosraspeln dazugeben.
Auf Schüsseln verteilen und je einen Esslöffel Erdnuss- oder Mandelmus einrühren. 
Das Curry schmeckt entweder einfach so als Eintopf oder man serviert zum Beispiel Reis, Couscous oder Bulgur dazu. 

 Orientiert an Dr. Oetker "100% pflanzlich"

Dienstag, 18. Februar 2014

Spinat-Champignon-Quiche

Vor einer Weile hat mir eine liebe Freundin ein tolles, veganes Backbuch geschenkt. Und zwar ist es das „Vegan backen“ von Nicole Just. Ein kleines Büchlein mit vielen süßen Leckereien, aber auch einigen herzhaften Schmankerln. Zur Abwechslung habe ich mal etwas aus der letzteren Kategorie gebacken. Und zwar eine Spinat-Champignon-Quiche. Meine Güte war die lecker. Mürbig-zarter Boden trifft cremig-rauchige Füllung. Perfekt für den nächsten Brunch oder einfach als Mahlzeit mit Salat.


Für eine Tarte- oder Springform:

250g Mehl
1/2 TL Salz
150g kalte Margarine
1 EL Sojamehl (ich hatte nur Speisestärke, kann man aber auch ganz weglassen)
Fett für die Form

250g Blattspinat (frisch oder TK)
200g Räuchertofu
1 Zwiebel
350g Champignons
400ml Pflanzensahne (z.B. Hafer-oder Sojasahne)
2 EL Kichererbsenmehl (habe ich weggelassen)
2 EL Speisestärke
2 EL Würzhefeflocken (hatte ich auch nicht)
1 Prise geriebene Muskatnuss
Salz, Pfeffer, Öl

Für den Boden das Mehl, Salz, Margarine und 3 EL kaltes Wasser schnell zu einem Teig verarbeiten.
Die Form einfetten, den Boden etwas größer als die Form ausrollen und hineinlegen. Die überstehenden Ränder abschneiden. Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen und dann 30 Minuten kalt stellen.
In der Zwischenzeit den Spinat waschen und kurz in kochendem Salzwasser blanchieren. Verwendet Ihr TK-Spinat, diesen (in der Mikrowelle) auftauen lassen und klein schneiden.
Den Räuchertofu und die Zwiebel klein würfeln. Die Champignons putzen, schälen und in feine Scheiben schneiden. Dann zuerst den Tofu mit etwas Öl bei großer Hitze knusprig anbraten. Dann die Zwiebel dazugeben und kurz weiterbraten lassen. In eine etwas größere Schüssel geben. Die Pfanne zurück auf den Herd stellen und die Pilze wiederum mit Öl ca. 4 Minuten anbraten. Ebenfalls in die Schüssel geben.
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Wer den Boden noch knuspriger möchte, kann den Teig in der Form etwa 15 Minuten vorbacken und dann mit der Füllung fertigbacken.
Pflanzensahne, Stärke, Kichererbsenmehl und Hefeflocken in einer Schüssel glatt rühren (die Speisestärke am besten vorher sieben). Mit den Gewürzen abschmecken.
Den Spinat ebenfalls zur Tofu-Zwiebel-Pilzmischung geben und alles mit der Sahne verrühren. Dann gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen und etwa 50 Minuten backen lassen.


Montag, 10. Februar 2014

Pasta mit Spinat und gebackenem Camembert

Wow, dieses Wochenende war eines der essensreichsten, die ich je erlebt habe. Von Muffins und Brownies bis zu Käsenudeln und Curry war alles dabei. Und das innerhalb von 2 Tagen. Nach dem letzten Kuchenrest zum Frühstück wird jetzt erstmal reduziert gegessen. Der Körper soll sich ja nicht zu sehr an diese Essensflut gewöhnen. Nachdem ich mich jetzt erstmal entscheiden musste, was ich Euch als erstes leckeres zeigen werde, fange ich mal mit dem Samstagsabendessen an.
Da haben wir in der WG Pasta mit Spinat und gebackenem Camembert á la Jamie Oliver gekocht. Das war soo gut und ging einfach super schnell und leicht. Genau das richtige, wenn alle Hunger haben und man lieber am Tisch zusammen sitzt als ewig in der Küche zu werkeln.
Die angegebene Portion haben wir zu sechst gut geschafft, sodass keiner zu satt danach war und noch Platz für einen Muffin aus dem letzten Post hatte :)


Für 4-6 Personen:

1 Camembert (250g) in einer Holzschachtel
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 kleiner Zweig frischer Rosmarin oder getrocknete Kräuter der Provence
500g Rigatoni
125g Parmesan, gerieben
175 frischer oder TK-Spinat (aufgetaut und klein geschnitten)
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Camembert aus der Folie packen und zurück in die Holzschachtel setzen. Ein Stück Alufolie um die Schachtel herum drapieren, damit später der Käse nicht davon läuft. Dann mit einem Messer die Rinde auf der Oberseite kreisförmig abheben, sodass noch ein kleiner Rand übrig bleibt. Den Knoblauch in kleine Stücke hacken und auf den Käse geben. Das Ganze leicht pfeffern, mit Öl beträufeln und mit den Kräutern bestreuen. Diese leicht in das Öl drücken, damit alles bedeckt ist. Dann den Käse in den Backofen stellen und für etwa 25 Minuten backen, bis er geschmolzen und etwas knusprig geworden ist.
In der Zwischenzeit einen großen Topf Wasser aufsetzen und die Nudeln etwa 10 Minuten vor Ende der Käsebackzeit in das gesalzene Wasser geben. Kurz bevor sie al dente sind, den Spinat dazugeben. Danach abgießen und wieder zurück in den Topf schütten, sodass noch etwas Kochwasser übrig bleibt. Den Parmesan und einige Schuss Olivenöl unterrühren. Nach Belieben salzen und pfeffern.
Den Käse aus dem Ofen holen, die Nudeln auf Tellern verteilen und zusammen servieren. Am einfachsten ist es, wenn sich jeder selbst mit einem Löffel so viel Käse aus der Schachtel holt, wie er möchte.


Und verzeiht, dass die Bilder diesmal nicht ganz so gut aussehen. Bei uns ist in der Küche kaum Licht zum fotografieren und alle saßen schon mit gezückten Gabeln am Tisch und warteten :)



Donnerstag, 9. Januar 2014

Spaghetti mit Spinat-Sahne-Sauce

Und zum zweiten Mal aufeinander noch ein Rezept mit Spinat. Der hat zwar noch keine Saison, aber man findet ihn zum Glück meist im Tiefkühlregal. Früher gab es bei uns Spinat immer nur in Form von Rahmspinat mit Spiegelei und Salzkartoffeln. Vor kurzem ist mir jedoch aufgegangen, wie einfach es ist, ein paar Blättchen davon unters Essen zu mischen ;)


Es hieß ja lange Zeit, dass Spinat einen äußerst hohen Eisengehalt haben soll, was sich dann als Berechnungsfehler herausstellte. Nichtsdestotrotz ist er ziemlich gesund, auch wenn man ihn nicht öfter erwärmen und lange aufbewahren sollte. Aber da ich selten mehr als eine Portion für mich koche, ist das nicht weiter schlimm.
Das Rezept heute geht ganz schnell und schmeckt ziemlich lecker. Besonders mit den gerösteten Mandeln obenauf (all time favorite :)


Hier das Rezept für eine Person:

70g Vollkornspaghetti
250-300g Blattspinat (TK)
1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt
(Soja-)Sahne
Salz, Pfeffer, gemahlener Chili
Mandeln, geröstet und gehackt

In einem Topf mit Salzwasser die Spaghetti al dente kochen. Währenddessen den Spinat in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten, bis er etwas weicher geworden ist. Dann den Knoblauch dazugeben und kurz weiter braten lassen. Anschließend mit soviel Sahne ablöschen bis es eine cremige Konsistenz bekommen hat. Um weniger Sahne verwenden zu müssen, kann man die Sauce mit etwas Nudelkochwasser strecken. Das bindet gleichzeitig auch ein bisschen. Salzen und Pfeffern.
Die Nudeln zusammen mit der Soße auf einen Teller geben und mit den Mandeln und dem gemahlenen Chili garnieren.




Samstag, 4. Januar 2014

Nordafrikanischer Spinat-Gewürzreis

Frohes neues Jahr Ihr Lieben. Ich hoffe, alle sind gut hinein gerutscht.
Den Vorsätzen noch treu bleibend, gibt es heute ein einigermaßen leichtes und gesundes Essen. Nach dem ganzen Süßzeugs hatte ich das dringend nötig ;)


Das Rezept habe ich mir aus der ersten Ausgabe von "Vegan & Bio" abgeguckt, die ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Das Heftchen hat mich bisher sehr begeistert, da außer vielen herzhaften und süßen Rezepten auch unglaublich viele Tipps zum Thema vegane Ernährung zu finden sind. Vor allem das Ersetzen von Nährstoffen mit nicht-tierischen Lebensmitteln wird hier ausführlich erklärt. Aber es werden auch neue vegane Produkte und Rezepte von Attila Hildmann und Björn Moschinski vorgestellt. Besonders interessieren mich aber die Kuchen- und Gebäckrezepte von Nicole Just, die ich bald mal ausprobieren muss, wenn der Weihnachtsspeck von der Hüfte ist ;)


Aber nun das Rezept für den Reis. Die Menge reicht für ungefähr 4 gut essende Personen.
Bei uns gab es das als Hauptspeise, man kann es aber bestimmt wunderbar als Beilage servieren.
Und die Harissapaste sollte unbedingt verwendet werden, auch wenn man von dem Gläschen nur mikroskopische Mengen braucht. Das bringt dem Reis erst den interessanten Geschmack. Am besten würzt Ihr den Reis damit erst ganz wenig und stellt das Harissa dann mit dem Essen auf den Tisch, damit jeder selbst die Schärfe bestimmen kann.

2 Zwiebeln, fein gewürfelt
3 Kardamomkapseln
300g Basmatireis
3 EL Öl
2 Zimtstangen
1 1/2 TL Kurkuma, gemahlen
700ml Gemüsebrühe
80g getrocknete Aprikosen
400g Spinat, grob geschnitten
60g Mandeln, geröstet und grob gehackt
Salz
1/2 - 1 TL Harissapaste

Die Kardamomkapseln leicht anquetschen. Den Reis in einem Sieb mit Wasser durchspülen, bis das Wasser klar ist. Für die Gemüsebrühe schonmal Wasser im Wasserkocher erhitzen.
Die Hälfte der Zwiebeln in einem großen Topf mit 2 EL Öl anschwitzen. Die Kardamomkapseln, Zimtstangen, Kurkuma und Reis dazugeben und kurz mitrösten lassen. Gemüsebrühe einrühren und bei mittlerer Hitze ungefähr 20 Minuten garen.
In der Zwischenzeit die Aprikosen klein schneiden und nach der Garzeit unter den Reis mischen. Mit einem Deckel abdecken und für 15 Minuten quellen lassen.
Di restlichen Zwiebeln in einer Pfanne mit Öl kurz anschwitzen und den Spinat dazugeben. 3 Minuten garen.
Den gequollenen Reis etwas auflockern und Spinat, Zwiebeln und Mandeln darunterheben. Anschließend mit Harissa und Salz würzen.