Samstag, 4. Oktober 2014

Feige mit Schafskäse auf einem Zucchinibett an Honig-Senf-Vinaigrette

Was gibt es schöneres als in den Garten zu gehen und sich sein Obst und Gemüse frisch pflücken zu können? Wenn man genau weiß, wie und wo es gewachsen ist. Zum Glück bin ich gerade zu Hause, denn hier steht ein großer Feigenbaum im Garten, der zur Zeit täglich reife Früchte hat. Der unglaublich süße Geschmack und die tolle Farbe übertreffen die Feigen aus dem Supermarkt um Längen. Und da sie zum Backen fast zu schade sind, gibt es sie heute als Vorspeise oder als kleine Mahlzeit für zwischendurch.


Für 2 Personen:

1/2 Zucchini
4 Minzblätter
1/2 Schafskäse
1-2 Feigen
1 TL Senf
1 TL Honig
Öl, Essig, Salz, Pfeffer

Zunächst die Zucchini in feine Stifte hobeln und die Minzblätter hacken. In einer Schüssel mit etwas Öl und Essig übergießen, salzen, pfeffern und die Minzblätter dazu geben. Etwa 5-10 Minuten durchziehen lassen.
Den Schafskäse entweder mit einem Messer oder einem Dessert-Ring einen etwa 10 cm großen Kreis ausschneiden. Das Stück in der Höhe in 2 Hälften teilen.
Für die Vinaigrette 1 TL Öl, 1 TL Essig, den Honig und den Senf mit Salz und Pfeffer verrühren.
Zum Anrichten erst die marinierten Zucchini-Stiftchen auf dem Teller platzieren. Dann die Scheibe Schafskäse darauf setzen. Mit etwas Vinaigrette übergießen. Anschließend eine Hälfte der Feige nochmals teilen und auf dem Käse anrichten. Nach Bedarf noch etwas Soße darüber gießen.
Mit dem zweiten Teller genauso verfahren. Natürlich können auch mehr Feigen verwendet werden :)


Dienstag, 23. September 2014

Kaiserschmarren

Dieses Wochenende stand unter einem Motto: österreichische Küche. In Berlin war das Wetter eher grau und herbstlich kühl, sodass die Lust auf Soulfood groß war. Und was gibt es besseres als herrlich duftenden, frisch aus dem Ofen kommenden Kaiserschmarren? Und davor Semmelknödel mit Pilzsoße? Klingt gut gell? :) 
Die Knödel waren leider nur so schnell weg (ebenso wie das Licht), dass zum Fotografieren keine Zeit mehr blieb. Daher gibt es zunächst erstmal das süße Rezept (das natürlich viel interessanter ist).


Für ca. 3 Portionen:

4 Eier
1 Prise Salz
30 Zucker
1/4 TL gemahlene Vanille
80g Mehl
20g Speisestärke (oder ebenfalls Mehl)
100g Sahne
50g Rosinen
2 EL Butter
Puderzucker zum Bestäuben

Zunächst die Eier trennen. Die Eiweiß in einem Rührbecher mit der Prise Salz steif schlagen. Danach die Hälfte des Zuckers hineinrieseln und weiter schlagen, bis eine glänzende Masse entstanden ist.
Die Eigelbe zusammen mit dem restlichen Zucker und der Vanille in einer größeren Schüssel schaumig rühren.
Danach das Mehl und die Speisestärke dazu sieben und mit der Sahne unterrühren. Anschließend Den Eischnee und die Rosinen vorsichtig unterheben.
Eine ofenfeste Pfanne auf den Herd stellen und bei geringer Hitze 1 EL Butter schmelzen. Den Teig hinein geben und etwa 5 Minuten stocken lassen. Währenddessen den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze aufheizen. Die Pfanne in den Ofen stellen und circa 10 Minuten backen lassen, bis der Teig nicht mehr flüssig ist. Die Zeit kann je nach Pfannengröße variieren.
Die Pfanne aus dem Ofen nehmen und wieder auf den Herd stellen. Mit einem Pfannenwender in kleine Stücke teilen, den zweiten Esslöffel Butter und etwas Puderzucker darüber geben und bei mittlerer Hitze etwas anbraten lassen. Anschließend nochmal mit Puderzucker bestreuen und servieren.
Vorsicht, die Pfanne ist immer noch heiß, nicht an den Griffen anfassen (ich spreche aus unfreiwilliger Erfahrung ;)

                nach einem Rezept von Annik Wecker

Sonntag, 14. September 2014

Risotto mit gebackener Zucchini und Limone

Risotto ist eines der Gerichte, die für mich fest verbunden sind mit Italien. Seit ich denken kann, sind wir mit der Familie jeden Sommer an die Adria gefahren. Und da ich dieses Jahr nicht dort gewesen bin, muss eben die heimische Küche für Erinnerungen an das wunderbare Essen dort genügen.


Für 2 Personen:

1 Zwiebel
20g Butter
1 EL Olivenöl
100g Reis
300-500ml Gemüsebrühe
1 große Zucchini
50-70g Parmesan
1-2 Spritzer Limonensaft
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze oder Grill vorheizen. Die Zucchini in etwa 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Mit etwas Öl beträufeln und solange backen, bis sie leicht gebräunt sind.
In einem größeren Topf die Butter mit dem Olivenöl schmelzen und die Zwiebel anschwitzen. Anschließend den Reis dazugeben. Weiterdünsten, bis der Reis etwas glasig geworden ist. Dann mit einigen Kellen Gemüsebrühe ablöschen. Sobald der Reis das Wasser aufgesogen hat, weiter Brühe dazugeben. So bei niedriger Hitze fortfahren, bis der Reis gar ist. Dabei können die Flüssigkeitsmenge und die Kochzeit variieren.

Sind die Zucchini gar, aus dem Ofen nehmen und in kleine Stücke schneiden. Danach unter das Risotto heben. Den Parmesan ebenfalls in den Topf reiben und zusammen mit dem Limonensaft unterrühren. Den Deckel auflegen und für etwa 5 Minuten durchziehen lassen. Nach Bedarf abschmecken, auf Teller verteilen und mit Parmesan und Zucchinispalten garnieren.


Sonntag, 7. September 2014

Honigbrot mit Honig aus dem Havelland

Als ich dieses Honigbrot am letzten Wochenende gebacken habe, war ich schon sehr in Herbststimmung und habe mich auf regnerische Nachmittage mit Tee und Kuchen auf der Couch gefreut. Leider muss ich damit wohl noch etwas warten, da der Sommer sich doch nochmal dazu entschlossen hat, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Nichtsdestotrotz möchte ich Euch diesen leckeren Kuchen/Brot nicht vorenthalten. Ihr kennt bestimmt die niederländischen Honigbrote, die man oft abgepackt kaufen kann und die sich ewig halten? Ich liebe ja alles, was mit Gewürzen und vor allem mit Zimt zu tun hat. Daher gibt es heute ein Basisrezept, das man beliebig mit Nüssen, Trockenfrüchten und Gewürzen erweitern kann. 


Für eine Kastenform: 

250g Mehl
100g Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 TL Muskatnuss, gerieben
1 TL Zimt, gemahlen
1/2 TL Nelkenpfeffer, gemahlen
1 TL Ingwer, gemahlen
1 Päckchen Vanillezucker
250g Honig
2 Eier
100ml Milch

Das Mehl mit dem Zucker, Backpulver und den Gewürzen vermischen. Den Honig in einem Topf erwärmen, heiß über die trockenen Zutaten geben und gut verrühren. Die Eier langsam dazu geben und zum Schluss die Milch unterrühren. Der Teig sollte relativ flüssig sein.
Eine Kastenform gut ausfetten, bemehlen und den Teig hineingeben. Die Form in den kalten Backofen stellen und auf 160°C einstellen. Etwa 1 Stunde lang backen. Vor dem Herausnehmen am besten die Stäbchenprobe machen.
Danach das Brot in der Form vollständig auskühlen und mindestens 12 Stunden ruhen lassen. Dann kann es sein Aroma intensivieren. 


Im Zuge des vielen Honigs, der hier verbacken wird, würde ich Euch gerne einen regionalen Imker, Stefan Tiffert, aus dem Havelland vorstellen, der hobbymäßig neben verschiedenen Honigsorten auch Fruchtaufstriche mit Obst aus dem eigenen Garten herstellt und vor allem leckeren Honiglikör anbietet. Ich bin sehr dafür, kleinere Betriebe aus der Umgebung zu unterstützen und vielleicht für ausgewählte Produkte etwas mehr zu bezahlen, aber so auch zu wissen, woher mein Essen kommt. Außerdem ist es eine wunderbare Ausrede, sich mal die Umgebung seiner Stadt näher anzuschauen. 


Habt Ihr die liebevollen Etiketten bemerkt? Ein guter Freund von mir, Michail Mamaschew, hat diese extra für Stefan und seine Produkte kreiert. Vielleicht sollte ich mir auch mal meine eigenen Aufkleber für selbstgemachte Marmelade gestalten lassen :) Gerade wenn es wieder auf Weihnachten zugeht, eigenen sich solche persönlichen Geschenke wunderbar.


Das die Blumen so gut zu den Farben passen, war übrigens auch Zufall. Ich hatte ganz vergessen, was für eine traumhafte Auswahl die Natur bietet. Diese Wildblumen sind für mich eigentlich schöner als jeder gekaufte Strauss.


Genießt die letzten Sommertage.

Sonntag, 31. August 2014

Veganes Kichererbsen-Curry mit Dattelreis

Zuallererst: Vielen lieben Dank Euch für über 10 000 Seitenaufrufe seit dem Start meines kleinen Blogs. Ich habe mich heute morgen wahnsinnig darüber gefreut, dass so viele liebe Menschen hier her gefunden haben. Zur Feier des Tages gibt es dafür ein leckeres Kichererbsen-Curry mit Dattelreis. Das habe ich letztens zuhause in einer "Vegetarisch Fit"- Ausgabe gefunden und habe es sofort ausprobieren müssen. Die Kombination aus dem herzhaften Curry mit dem süß-salzigen Dattelreis ist der Hammer und hat jedem wunderbar geschmeckt. Je nach Geschmack und Saison kann man das Gemüse im Curry variieren. 


Für 4 Personen braucht Ihr:

Curry
400g Kichererbsen aus der Dose, abgetropft und abgewaschen
2 Karotten
1 Zucchini
2 Paprika
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1-2 TL Currypulver (rot oder gelb)
1/4 TL Cumin (Kreuzkümmel)
1 Prise Nelkenpulver
1-2 Prisen Zimt
400ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer

Reis
150g Basmatireis
300ml Gemüsebrühe
1/2 Zwiebel
150-200g Datteln

Für das Curry zunächst das Gemüse waschen, die Zwiebel und Karotten schälen, die Paprikas entkernen und alles in feine Stücke schneiden. Anschließend in einer großen Pfanne mit etwas Öl circa 10 Minuten anbraten. Den Knoblauch fein hacken, mit den Gewürzen in die Pfanne geben und mit der Kokosmilch ablöschen. Dann die Kichererbsen hineingeben und weiter köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. 
In der Zwischenzeit einen Topf mit Reis und Gemüsebrühe aufsetzen und zum Kochen bringen. Währenddessen die Zwiebel und die Datteln in feine Stückchen schneiden. In einer kleinen Pfanne mit etwas Öl circa 5 Minuten anbraten bis die Zwiebeln glasig aussehen. 
Ist der Reis gar, die die Zwiebel-Dattel-Mischung dazugeben und gut durchrühren. Nach Bedarf noch etwas Öl unterrühren und mit aufgesetztem Deckel ziehen lassen, bis das Curry fertig ist.
Zum Schluss das Curry abschmecken und zusammen mit dem Reis servieren.


Orientiert an einem Rezept von Vegetarisch Fit 

Habt noch einen schönen Sonntag.

Sonntag, 24. August 2014

Mirabellenküchlein mit Streuseln

Die Mirabellenzeit ist ja schon wieder so gut wie um, daher gibt es an diesem wundervollen Sonntag noch schnell ein leckeres Kuchenrezept. Das Obst kann man jedoch auch beliebig durch andere saisonale Früchte ersetzen, wie Pflaumen, Äpfel, Rhabarber etc. Außerdem ist er schnell gebacken und duftet einfach köstlich durch das ganze Haus. Dieses kleine Küchlein ist eigentlich als Restteigstück entstanden, aber ich finde die Idee vieler kleiner Stücke eigentlich sehr süß. Ihr könnt es natürlich auch als ganzes Blech backen, dem Geschmack schadet es auf jeden Fall nicht :)


Für ca. 8 kleine Küchlein oder 1 Blech:

Hefeteig
1 Würfel Hefe (42g)
100g Zucker
150ml Milch, lauwarm
500g Mehl
1 Ei
1 Prise Vanille, gemahlen
1 Prise Salz
1 gute Prise Zimt
1 El Magerquark
60g Butter, flüssig und abgekühlt

1kg Mirabellen

Streusel
200g Mehl
200g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100g Butter, flüssig
1 gute Prise Zimt

Zunächst den Hefeteig ansetzen. Dafür den Hefewürfel mit 1 EL des Zuckers in der lauwarmen Milch auflösen. Etwa 15 Minuten ruhen lassen. Anschließend alle trockenen Zutaten vermengen, die restlichen Zutaten dazugeben und mit der Hefemischung zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort (z.B. Backofen 40°C) eine Stunde lang gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat. 
In der Zwischenzeit die Mirabellen waschen, entsteinen und halbieren.
Für die Streusel das Mehl, die beiden Zuckersorten und den Zimt vermengen. Die geschmolzene Butter dazugeben und entweder grob verkneten, sodass ein krümeliger Teig entsteht. Oder eine Kugel formen und davon später Teigstückchen abzupfen.
Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den fertig gegangenen Hefeteig in 8 Stücke teilen und jeweils rund ausrollen. Je nach Belieben könnt Ihr sie dicker oder dünner und somit kleiner oder größer ausrollen. Mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech setzen. Die Mirabellen darauf verteilen und etwas andrücken. Zum Schluss mit den Streuseln bedecken. 
In den Ofen stellen und etwa 20-30 Minuten goldbraun backen. 
Am besten noch warm genießen.


Genießt den restlichen Sonntag 

Samstag, 16. August 2014

Mango-Banane-Kokos-Shake

Das Frühstück ist meine liebste Mahlzeit. Es gibt so so viele leckere Dinge, die man morgens ohne Reue genießen kann. Vom Müsli, über den Smoothie bis zum herzhaften Omelette ist alles erlaubt. Im Sommer gibt es bei mir vor allem oft frisch gemixte Smoothies mit allem, was die Saison hergibt. 
Und da mich Alpro vor kurzem gefragt hat, ob ich gerne den neuen Kokosnussdrink* testen möchte, konnte ich natürlich nicht nein sagen. Als großer Kokosfan nehme ich oft übrig gebliebene Kokosmilch für meinen Kaffee oder als Basis für Säfte. Das gibt jedem Gericht eine ganz eigene, neue Geschmacksnote. So auch diesem leckeren Mango-Banane-Kokos-Shake. 
Der Kokosnussdrink enthält außerdem Reis und schmeckt sehr leicht und süßlich. Mir hat er vor allem gut im Kaffee gefallen oder auch kalt mit Kakaopulver war er super lecker. Ich bin nämlich immer wieder auf der Suche nach veganen Milchalternativen, da Sojamilch auf Dauer nicht so der geschmackliche Knaller im morgendlichen Kaffee ist :)


Für 2 kleine Gläser:

1 reife Banane
1 reife Mango
Saft einer halben Zitrone
250ml Kokosnussdrink

Banane und Mango schälen. Die Mango von ihrem Kern lösen und die halbe Zitrone auspressen. Alles zusammen in einen Mixer geben und gut durchmixen. In zwei Gläser füllen, nach Laune garnieren und genießen. 


*Kooperation/Werbung