Mittwoch, 11. Juni 2014

Veganer Banane-Erdnuss-Shake

 Bei dem Wetter der letzten Woche bekam unser Herd eher weniger Beachtung. Dafür gabs viel Salat und Gemüse. Was aber auch nicht fehlen darf, sind kalte Getränke. Eiskaffee gibt es bei mir zur Zeit fast täglich, aber auch Smoothies sind super lecker, obwohl ich Obst eigentlich lieber im festen Zustand genieße. Vor kurzem wollte ich aber unbedingt mal Sojamilch mit Vanillegeschmack probieren und dachte, die könnte sich gut in einem Shake machen. Und zusammen mit einer reifen Banane und ein paar anderen Zutaten kam dabei ein ziemlich süßer, leckerer veganer Shake heraus. Perfekt für morgens zum Frühstück oder als Snack für Zwischendurch.


Für ein Glas braucht Ihr:

1 reife Banane
150ml Sojamilch (z.B. mit Vanillegeschmack oder andere (Pflanzen-)Milch)
1 EL Erdnussmus
1 Prise Zimt
Eiswürfel
Kokosraspel nach Belieben und zum Verzieren

Alle Zutaten in einen Mixer geben und gut durchmixen. Nach Belieben mehr oder weniger Milch dazugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zum Verzieren den Rand des Glases zuerst mit etwas Honig, Agavendicksaft oder sonstigem Sirup einreiben und anschließend in Kokosraspel oder Kekskrümel tauchen. Das sieht schön aus und schmeckt vor allem lecker.


Genießt das Wetter 

Donnerstag, 29. Mai 2014

Veganer Rhabarber-Streusel-Kuchen

Da ich letztens gemerkt habe, dass die Rhabarberzeit bald schon wieder um ist und ich eigentlich noch kaum wirklich etwas mit den schönen Stangen gebacken habe, gibt es heute, passend zum Feiertag, einen ganz einfachen Rhabarber-Streusel-Kuchen. Er geht ganz schnell, einfach und ist sogar vegan.


Für eine Springform (ø 24-26 cm):

Teig:

100g Margarine, weich
100g Zucker
250g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise gemahlene Vanille
1 TL Speisestärke
125 ml Sojamilch (oder eine andere Pflanzenmilch)

400g Rhabarber
2 EL Zucker

Streusel:

100g Mehl
70g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
65g Margarine, kalt
Zimt nach Belieben

Zunächst die Margarine mit dem Zucker in einer größeren Schüssel schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Vanille dazu geben. Die Speisestärke in die Milch einrühren und alles zusammen gut vermengen.
Den Teig in eine gefettete Springform füllen und beiseite stellen.
Den Rhabarber putzen, wenn nötig, die äußere Haut entfernen und in kleine Stückchen schneiden. 
Den Backofen währenddessen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Rhabarber auf dem Teig verteilen und mit den 2 EL Zucker bestreuen. 
Für die Streusel Mehl, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Margarine mit den Händen zügig zu einem festen Teig verarbeiten. Dann den Teig zwischen den Fingern über dem Rhabarber zu Streuseln zerreiben und gleichmäßig verteilen.
Im Backofen etwa 40-50 Minuten backen. Danach die Stäbchenprobe machen.
Anschließend abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und genießen.

Ich habe den Kuchen in einer 20er Springform gebacken und habe dafür ungefähr Dreiviertel der angegebenen Teigmenge verwendet. Den Rest habe ich in 3 kleine Einmachgläser gefüllt und mit gebacken.


Nach einem Rezept von Nicole Just "Vegan Backen"

Donnerstag, 22. Mai 2014

Overnight Oats

Haferflocken sind meine heimliche Liebe. Es gibt sie bei mir fast jeden Morgen als Porridge oder im Müsli versteckt. Sie sind so wunderbar vielfältig und lassen sich in tausend Varianten zubereiten. Trotzdem habe ich nie die sogenannten Overnight Oats ausprobiert. Ich dachte immer, so anders kann das gar nicht schmecken als der normale Haferbrei. Doch als ich vor ein paar Tagen abends gerade ein Gurkenglas ausspülte, hat mich die Neugier gepackt. Ich also die Haferflocken ins Glas, Hafermilch darüber, ein paar Rosinen und natürlich Zimt dazu und ab damit in den Kühlschrank. Am nächsten morgen war tatsächlich eine nette Pampe entstanden. Dann noch schnell eine Banane hineingeschnippelt und das Ganze mit in die Uni genommen. Und ich muss sagen: es wirklich super lecker, lange sättigend und genau das Richtige für die warmen Tage. Außerdem sehr praktisch für lange Unitage, da man je nach Belieben die Menge der Haferflocken variieren kann.
Das Grundrezept ist denkbar einfach und das Ergebnis ganz variabel, je nach Saison, Lust und Laune.


Für eine Portion:

50-70g Haferflocken (zart oder kernig)
100-150ml (Pflanzen-) Milch oder Wasser (Hafermilch passt super dazu und süßt von Natur aus)
Nach Gusto: Rosinen, Zimt, Bananen, Beeren, Nüsse, Kokosraspel etc.
Honig, Agavendicksaft, Süßstoff nach Bedarf

Am Abend in ein Glas (am besten eines dieser Konserven mit Deckel) die Haferflocken geben. Dann mit so viel Milch oder Wasser auffüllen, dass ein nicht zu dicker Brei entsteht. Rosinen, Zimt und Süßungsmittel dazugeben und das Glas gut verschlossen über Nacht in den Kühlschrank stellen. 
Am nächsten Tag die Früchte nach Wahl dazugeben, verrühren und genießen oder für unterwegs einpacken.


Ich hoffe, Ihr genießt alle das sonnige Sommerwetter.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Bananenbrot

Also das Wetter zur Zeit ist ja sowas von nervtötend. Sobald man sich vor die Tür begibt, muss man sich für alle Eventualitäten rüsten. Von kalt und nass bis sonnig und warm könnte alles passieren. Da bleibt man doch am besten zuhause und gönnt sich ein Stück Kuchen mit einer Tasse Kaffee, während man versucht, endlich seine Hausarbeit fertig zu schreiben. Dafür bietet sich zum Beispiel dieser Bananenkuchen an, der sich wunderbar zum Verarbeiten von überreifen Bananen eignet.


Für eine Kastenform:

4 reife Bananen
75g weiche Butter
100-200g Zucker, je nach Süße der Bananen
1 Ei
etwas gemahlene Vanille
1 TL Zimt
1 TL Backpulver
170g Mehl
Prise Salz
Nach Belieben: Nüsse, Rosinen etc.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Bananen schälen und in einer großen Schüssel gut zerdrücken oder pürieren. Dann die Butter, den Zucker, das Ei, Vanille und Zimt dazugeben und einem Handrührgerät oder Schneebesen ordentlich verrühren. Das Backpulver, Salz und Mehl dazugeben und durchmixen. Zum Schluss die restlichen Zutaten nach Belieben unterheben.
Eine Kastenform einfetten und nach Bedarf einstreuen. Zum Beispiel mit geschroteten Leinsamen, Kokosraspeln oder fein gehackten Walnüssen. 
Den Teig in die Form füllen und für etwa eine Stunde backen.

Das Brot am besten ofenfrisch pur oder mit Erdnussmus, Butter, Marmelade oder sonstigem genießen. 



 Orientiert habe ich mich an diesem Rezept hier.





Mittwoch, 7. Mai 2014

Butterkuchen

Dieser Kuchen ist ebenfalls eine heißgeliebte (im wahrsten Sinne des Wortes) Nascherei in unserer WG. Der saftig weiche Hefeteigboden mit dem knusprig-zuckrigen Mandelbelag ist einfach zum Niederknien. Da er jedoch ganz schön kalorienhaltig ist, gibt es ihn eher weniger oft bei uns. 


Für ein Blech:

Hefeteig:

500g Mehl
1 Würfel Hefe (42g)
100g Zucker
150ml Milch, lauwarm
1 Ei
1 Prise gemahlener Zimt
1 EL Magerquark
50g Butter, flüssig und abgekühlt

Belag:

120g Zucker
1 Prise Zimt (oder mehrere)
200g Butter
150g Mandelblättchen

Für den Hefeteig die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, den Zucker dazugeben und für 10 Minuten ruhen lassen, bis Blasen zu sehen sind. Das Mehl in eine große Schüssel geben und mit Ei, Zimt, Magerquark, Butter und dem Hefegemisch gut verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken und für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Er sollte sich in dieser Zeit verdoppeln.
Danach zu einem Rechteck in der Größe des Backblechs ausrollen und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Nochmals 15 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Butter in kleine Würfel schneiden. Mit einem Löffelstiel Löcher in den Teig drücken und die Butter darüber verteilen. Dann mit den Mandelblättchen gleichmäßig bestreuen und den Zucker mit dem Zimt darüber rieseln lassen.
Den Kuchen etwa 25-30 Minuten goldbraun backen lassen. Am besten schmeckt er warm und mit einer Kugel Vanilleeis. Gut eingepackt kann man ihn aber auch noch zum Frühstück genießen.


Freitag, 25. April 2014

Selbstgebackenes Müsli

Der Morgen ist einfach meine liebste Tageszeit. Daher beginne ich ihn gern mit einem ordentlichen Frühstück. Meist "koche" ich einfach nur ein paar Haferflocken mit Rosinen in der Mikrowelle, wenn ich aber, wie nach dem Curry, einige Müsli-Zutaten übrig habe, backe ich mir mein Müsli selbst. Das hatte ich mir schon vor langer Zeit aus Jamie Olivers Kochschule abgeschaut.
Dabei kann man alles verwenden, was man gerade so da hat oder gern in seinem Müsli hat. Bei mir sind das zum Beispiel Haferflocken, Rosinen, Kokosraspel, Mandeln, Datteln usw. Daher ist es schwer, richtige Mengenangaben zu machen, da man sich sein Müsli wunderbar individuell zusammen mischen kann.


Für ein großes Glas Müsli braucht Ihr circa:

250g Haferflocken
100g Rosinen
50g Kokosraspel
Ein paar Datteln und/oder jedes andere Trockenobst
100g Mandeln oder/und andere Nüsse, grob gehackt
50g Sonnenblumenkerne
Viel Zimt
5 EL Olivenöl
5 EL Honig oder Ahornsirup

Den Backofen auf ca. 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Alles Zutaten bis auf das Trockenobst auf ein großes, mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und gut vermischen. Wer die Rosinen (wie ich) eher knusprig mag, kann sie jetzt schon dazugeben, sonst einfach zusammen mit dem Trockenobst nach dem Backen untermischen.
Zimt, Öl und Honig darübergeben und nochmals gut durchrühren. Dann auf dem Backblech gleichmäßig verteilen und ungefähr 30 Minuten leicht braun backen. Dabei alle 5 Minuten das Backblech herausholen und mit einem Holzlöffel kurz durchmischen, damit nichts anbrennt.
Nach dem Backen das Trockenobst unterheben und auskühlen lassen. Dann in ein Glas füllen.
Warm mit Jogurt schmeckt es natürlich wundervoll, aber auch mit Milch oder pur ist es ein Gedicht.

Freitag, 18. April 2014

Himbeer-Schoko-Becher

 Ich liebe weiße Schokolade. Egal ob als Ganzes, Eis oder Creme. Besonders letzteres weckt bei mir Kindheitserinnerungen an unsere jährlichen Sommerurlaube in Italien. Da gab es früher einen kleinen Pudding namens Galak, den ich leider seit Jahren schon nicht mehr gefunden habe. Dafür habe ich aber vor einiger Zeit einen Tarte von Annik Wecker nachgebacken, der aus einer Schicht heller Schokoladencreme und Himbeeren bestand. Diese Creme schmeckte überraschenderweise exakt nach diesem Pudding, sodass ich es unbedingt nochmal als Dessert zubereiten wollte. In ihrem Buch "Anniks göttliche Desserts" gibt es zufälligerweise sogar diese Tarte als Nachtisch, da diese Kombination einfach super lecker ist. Und sie kommt ganz ohne Backen aus. Also perfekt zum Vorbereiten. Vielleicht ja jetzt zu Ostern.


Für 6 kleine Gläschen (250ml):

Himbeerkompott:

200g Himbeeren (TK am besten)
1 EL Zitronensaft
40g Zucker
1 EL Speisestärke

200g Butterkekse

Trüffelcreme:

200g weiße Schokolade
100g Sahne
40g weiche Butter
150g frische Himbeeren zum Garnieren (oder vorsichtig aufgetaute TK-Himbeeren)
Puderzucker

Für das Himbeerkompott zuerst die Himbeeren mit dem Zitronensaft, dem Zucker und 2 EL Wasser in einem Topf aufkochen. Die Speisestärke zusammen mit 2 EL kaltem Wasser in einem Becher glatt rühren und in den Topf geben. Nochmals aufkochen lassen. 
Das Kompott in die 6 Gläser verteilen und im Kühlschrank auskühlen lassen. Das geht bei der kleinen Menge relativ schnell.
Währenddessen die Butterkekse mahlen oder in einer Gefriertüte kurz und klein schlagen.
Dann in einem Topf die Sahne zusammen mit der Butter aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und in den Topf dazugeben. Solange rühren bis die Schokolade geschmolzen ist. 
Die Gläser aus dem Kühlschrank holen und die Hälfte der Creme auf die Gläser verteilen. Dann die Gläser nochmal für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Creme festgeworden ist. 
Dann die Butterkekse gleichmäßig verteilen und mit einem Löffel gut festdrücken. Dann die restliche Creme auf den Keksen verteilen und nochmal etwas abkühlen lassen. Sollte die Creme zu fest geworden sein, den Topf einfach kurz zurück auf den Herd stellen und erwärmen lassen.
Dann die Himbeeren schön dekorieren und mit Puderzucker bestäuben.


Ich wünsche Euch allen ein wundervolles Osterfest