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Samstag, 28. Juni 2014

Carrot Oats

Ich bin ja ein großer Porridge-Fan. Besonders im Winter gibt es das bei mir eigentlich fast jeden Tag zum Frühstück. Es ist warm, macht lange satt und stärkt für den Tag. In letzter Zeit sehe ich besonders bei amerikanischen Bloggern ganz oft Haferbrei mit Gemüse. Vor allem Zucchini, Karotten und Kürbis ist anscheinend sehr beliebt. Da im Moment ja auch eher Pullover- und Regenschirm-Zeit ist, dachte ich mir, das sollte ich mal ausprobieren. Und das Gute ist, man hat das Gefühl viel gegessen zu haben, obwohl der größte Bestandteil Gemüse ist. Pluspunkt für mich, denn ich kann kleine Portionen nicht leiden ;)


Für eine Portion:

250ml (Pflanzen-)Milch oder Wasser
50g kernige Haferflocken
2 kleine bis mittlere Karotten
Rosinen
Zimt
Honig/Agavendicksaft etc.

Zuerst die Karotten fein raspeln.
In der Zwischenzeit die Milch oder das Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Dann die Haferflocken und die Karotten dazu geben und solange auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nach Belieben Rosinen und Zimt hinein geben und süßen.


Donnerstag, 22. Mai 2014

Overnight Oats

Haferflocken sind meine heimliche Liebe. Es gibt sie bei mir fast jeden Morgen als Porridge oder im Müsli versteckt. Sie sind so wunderbar vielfältig und lassen sich in tausend Varianten zubereiten. Trotzdem habe ich nie die sogenannten Overnight Oats ausprobiert. Ich dachte immer, so anders kann das gar nicht schmecken als der normale Haferbrei. Doch als ich vor ein paar Tagen abends gerade ein Gurkenglas ausspülte, hat mich die Neugier gepackt. Ich also die Haferflocken ins Glas, Hafermilch darüber, ein paar Rosinen und natürlich Zimt dazu und ab damit in den Kühlschrank. Am nächsten morgen war tatsächlich eine nette Pampe entstanden. Dann noch schnell eine Banane hineingeschnippelt und das Ganze mit in die Uni genommen. Und ich muss sagen: es wirklich super lecker, lange sättigend und genau das Richtige für die warmen Tage. Außerdem sehr praktisch für lange Unitage, da man je nach Belieben die Menge der Haferflocken variieren kann.
Das Grundrezept ist denkbar einfach und das Ergebnis ganz variabel, je nach Saison, Lust und Laune.


Für eine Portion:

50-70g Haferflocken (zart oder kernig)
100-150ml (Pflanzen-) Milch oder Wasser (Hafermilch passt super dazu und süßt von Natur aus)
Nach Gusto: Rosinen, Zimt, Bananen, Beeren, Nüsse, Kokosraspel etc.
Honig, Agavendicksaft, Süßstoff nach Bedarf

Am Abend in ein Glas (am besten eines dieser Konserven mit Deckel) die Haferflocken geben. Dann mit so viel Milch oder Wasser auffüllen, dass ein nicht zu dicker Brei entsteht. Rosinen, Zimt und Süßungsmittel dazugeben und das Glas gut verschlossen über Nacht in den Kühlschrank stellen. 
Am nächsten Tag die Früchte nach Wahl dazugeben, verrühren und genießen oder für unterwegs einpacken.


Ich hoffe, Ihr genießt alle das sonnige Sommerwetter.

Freitag, 25. April 2014

Selbstgebackenes Müsli

Der Morgen ist einfach meine liebste Tageszeit. Daher beginne ich ihn gern mit einem ordentlichen Frühstück. Meist "koche" ich einfach nur ein paar Haferflocken mit Rosinen in der Mikrowelle, wenn ich aber, wie nach dem Curry, einige Müsli-Zutaten übrig habe, backe ich mir mein Müsli selbst. Das hatte ich mir schon vor langer Zeit aus Jamie Olivers Kochschule abgeschaut.
Dabei kann man alles verwenden, was man gerade so da hat oder gern in seinem Müsli hat. Bei mir sind das zum Beispiel Haferflocken, Rosinen, Kokosraspel, Mandeln, Datteln usw. Daher ist es schwer, richtige Mengenangaben zu machen, da man sich sein Müsli wunderbar individuell zusammen mischen kann.


Für ein großes Glas Müsli braucht Ihr circa:

250g Haferflocken
100g Rosinen
50g Kokosraspel
Ein paar Datteln und/oder jedes andere Trockenobst
100g Mandeln oder/und andere Nüsse, grob gehackt
50g Sonnenblumenkerne
Viel Zimt
5 EL Olivenöl
5 EL Honig oder Ahornsirup

Den Backofen auf ca. 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Alles Zutaten bis auf das Trockenobst auf ein großes, mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und gut vermischen. Wer die Rosinen (wie ich) eher knusprig mag, kann sie jetzt schon dazugeben, sonst einfach zusammen mit dem Trockenobst nach dem Backen untermischen.
Zimt, Öl und Honig darübergeben und nochmals gut durchrühren. Dann auf dem Backblech gleichmäßig verteilen und ungefähr 30 Minuten leicht braun backen. Dabei alle 5 Minuten das Backblech herausholen und mit einem Holzlöffel kurz durchmischen, damit nichts anbrennt.
Nach dem Backen das Trockenobst unterheben und auskühlen lassen. Dann in ein Glas füllen.
Warm mit Jogurt schmeckt es natürlich wundervoll, aber auch mit Milch oder pur ist es ein Gedicht.

Sonntag, 10. November 2013

Sattmachermüsli

Mir ist bewusst, das hier sieht nicht nach einem authentischen Sonntagsfrühstück aus, aber nach einer durchgefeierten Nacht, braucht man etwas, um seinen Energiespeicher wieder aufzufüllen :)
Deswegen gibt es heute meine Lieblingsmüslimischung. Die Zutaten mögen auf den ersten Blick viel erscheinen, doch ich finde, einmal angeschafft, kann man davon ziemlich viele Müslis essen. Und super gesund ist es außerdem auch noch. Und es hält richtig lange satt. Und es ist lecker. Und...
Okay stopp, überzeugt Euch selbst. Hier das Rezept.


Für eine Portion braucht Ihr:

3 EL Haferflocken
3 EL (Hafer-/Weizen-/Dinkel-) Kleie
1 EL Leinsamen
1 EL Kokosraspeln
1 EL gemahlene Mandeln
1 zerdrückte Banane oder Agavendicksaft
Rosinen
Zimt
(Pflanzen-) Milch

Gebt alle Zutaten bis auf die Milch zusammen in eine kleine Schüssel und vermengt sie etwas. Dann bedeckt Ihr alles mit der Flüssigkeit und rührt es durch. Es sollte noch etwas Milch auf dem Müsli sein. Dann lasst Ihr es ungefähr 15-30 Minuten stehen. In der Zeit quellen die Zutaten und die Konsistenz wird breiiger.
Die Zutaten könnt Ihr mengentechnisch natürlich so verändern, wie Ihr wollt. Da es sehr ballaststoffreich ist, achtet darauf, dass Ihr über den Tag ausreichend trinkt :)