Ich hatte ja schon angedeutet, dass ich vor kurzem relativ viel einkaufen war, das nachfolgende Buch ist eine Errungenschaft davon. Und zwar habe ich es im Ikea entdeckt. Ja Ikea, ich war sehr überrascht, dass es dort nun auch eine Vielzahl an Lektüren gibt, darunter auch ein paar Koch-und Backbücher. Aber ich muss sagen, ich bin begeistert. Das Buch, das ich nun mein Eigen nennen darf, heißt "Unser Essen-natürlich!" und hält Tipps rund um die Küche parat. Es finden sich hier nämlich nicht nur die 101 Rezepte, die vom Getränk, über Brot, bis zu richtigen Mahlzeiten, Salaten und natürlich süßen Speisen reichen. Nein, das Besondere an diesem Buch ist die Thematisierung der großen Bedeutung, die unser Koch-und Essverhalten auf unsere Umwelt hat. So zeigen die Autoren, wie man weniger Essensreste produziert, warum es so toll ist selbst zu kochen, wie man Kräuter zuhause wachsen lässt und was es mit dem Recycling auf sich hat. Doch das Innovative sind die 3 Rezepte, die nach jedem Hauptgericht beschrieben werden, um mögliche Reste weiter zu verarbeiten.
Leider ist es kein rein vegetarisches Kochbuch, aber es sind trotzdem genug fleischfreie Rezepte zu finden, die ich auf jeden Fall gern ausprobieren möchte.
Aber es gibt noch so viel mehr in diesem Buch zu entdecken, das möchte ich hier nicht vorweg nehmen. Vielleicht kommt Ihr ja demnächst mal zu Ikea und schaut es Euch an :)
Da ich im Moment sehr auf Suppen und Eintöpfe stehe, habe ich mir als erstes Rezept eine Möhrensuppe mit Kokos-Erdnuss-Garnierung und Jogurt ausgesucht. Dafür hatte ich fast alles zuhause und die Zubereitung klang sehr einfach und schnell. Genau das Richtige für diese stressig-schöne Vorweihnachtszeit.
Für 6-8 Personen braucht Ihr:
150g Zwiebeln, fein gehackt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Chilischote, fein(!) gehackt (huiuiui, da konnte die Heizung getrost ausbleiben ;)
2 TL Koriander, frisch gemahlen
1 TL Kreuzkümmel, frisch gemahlen
1/2 TL schwarzer Pfeffer (habe ich weggelassen, war schon scharf genug)
20g frischer Ingwer, mit Schale gerieben
800g Möhren, geputzt und ungeschält in Scheiben geschnitten
1,7 L Wasser (nehmt etwas weniger zu Beginn und passt es Eurer bevorzugten Konsistenz an)
400ml Kokosmilch
Salz nach Belieben
Erdnüsse, Kokosraspel, (Soja-)Jogurt
In einem großen Topf (Erdnuss-)Öl erhitzen -wer die Veganbox bezieht, hat das vielleicht auch gerade daheim- und die Zwiebeln, den Knoblauch und die Chilischote dazugeben und ca. 10 Minuten andünsten. Danach die Gewürze und den Ingwer dazugeben, zum Schluss die Möhren und das Ganze mit dem Wasser zum Kochen bringen. Circa 20-25 Minuten alles weich kochen, vom Herd nehmen und anschließend pürieren. Nun die Kokosmilch unterrühren, nochmals aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für die Garnierung bratet Ihr soviel Erdnüsse und Kokosraspel Ihr möchtet in wenig Erdnussöl goldbraun an und streut es nach dem ein paar Klecksen Jogurt über die Suppe. Für den frischen Geschmack und natürlich fürs Auge könnt Ihr noch Kräuter Eurer Wahl dazugeben.
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Montag, 2. Dezember 2013
Sonntag, 17. November 2013
Kürbissuppe
So, bevor nun bald der angekündigte Schnee fällt und es richtig winterweihnachtlich wird, kommt von mir noch schnell ein Kürbisrezept. Diese Suppe kann man jedoch auch bedenkenlos im Winter essen, da der Topf so voll sein wird, dass man es einfrieren kann/muss.
Ihre Konsistenz hat mich sehr begeistert, da ich kein Freund dünner Süppchen bin, sondern lieber Eintöpfe esse. Diese hier ist jedoch so schön cremig und sattmachend. Außerdem passt dazu eine Scheibe des im letzten Post vorgestellten Brotes.
Na sieht das nicht schon so lecker aus? ;)
Für einen großen Topf braucht Ihr:
1 kg Kürbis (am besten Hokkaido)
3 Karotten
3 mittelgroße Kartoffeln
1 Stange Lauch
1 L Gemüsebrühe
200 ml (Hafer-/Soja-) Sahne
Salz, Pfeffer, Petersilie
Zuerst vom Kürbis die Kerne entfernen. Verwendet Ihr einen Hokkaidokürbis, müsst Ihr ihn nicht mehr schälen, sondern könnt Ihn gleich kleinschneiden.
Die Karotten und Kartoffeln schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
Den Lauch halbieren und in kleine Halbringe stückeln. Diese dann in einen Sieb geben und gut waschen, damit Ihr den ganzen Sand nicht in der Suppe habt :)
Dann das gesamte Gemüse in einen großen(!!) Topf geben, mit der Gemüsebrühe bedecken und ungefähr 20 Minuten köcheln lassen.
Wenn alles weich gekocht ist, vom Herd nehmen und pürieren. Dann die Sahne hinzugeben.
Abschmecken, in Schüsseln verteilen und mit der Petersilie bestreuen. Falls Ihr Euch wundert: ja, ich hatte keine Petersilie mehr, das ist Schnittlauch. Schmeckt auch sehr gut.
Ihre Konsistenz hat mich sehr begeistert, da ich kein Freund dünner Süppchen bin, sondern lieber Eintöpfe esse. Diese hier ist jedoch so schön cremig und sattmachend. Außerdem passt dazu eine Scheibe des im letzten Post vorgestellten Brotes.
Na sieht das nicht schon so lecker aus? ;)
1 kg Kürbis (am besten Hokkaido)
3 Karotten
3 mittelgroße Kartoffeln
1 Stange Lauch
1 L Gemüsebrühe
200 ml (Hafer-/Soja-) Sahne
Salz, Pfeffer, Petersilie
Zuerst vom Kürbis die Kerne entfernen. Verwendet Ihr einen Hokkaidokürbis, müsst Ihr ihn nicht mehr schälen, sondern könnt Ihn gleich kleinschneiden.
Die Karotten und Kartoffeln schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
Den Lauch halbieren und in kleine Halbringe stückeln. Diese dann in einen Sieb geben und gut waschen, damit Ihr den ganzen Sand nicht in der Suppe habt :)
Dann das gesamte Gemüse in einen großen(!!) Topf geben, mit der Gemüsebrühe bedecken und ungefähr 20 Minuten köcheln lassen.
Wenn alles weich gekocht ist, vom Herd nehmen und pürieren. Dann die Sahne hinzugeben.
Abschmecken, in Schüsseln verteilen und mit der Petersilie bestreuen. Falls Ihr Euch wundert: ja, ich hatte keine Petersilie mehr, das ist Schnittlauch. Schmeckt auch sehr gut.
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